Eigentlich stellen sich einem bei dieser News sofort die Nackenhaare auf. Die Entwickler von PlayerUnknown’s Battlegrounds haben in einem Dev Letter vom 24. April angekündigt, dass sie PUBG Sessions aber der kommenden Version mit Bots anreichern wollen. Dafür geben sie eine einfache Begründung an. Doch fangen wir vorne an:

Der Dev Letter der PUBG Corp. bezieht sich eigentlich auf die Entwicklung der Konsolenversion. Doch Zweifler sollten sich lieber nicht zu früh freuen. Einer der PUBG Community Manager sagt auf Twitter ganz klar, dass auch die PC Version Bots bekommen soll.

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PUBG Bot-Ankündigung auf Twitter:

Wer jetzt übrigens glaubt, dies könnte mit sinkenden Spielerzahlen zu tun haben, weit gefehlt! Diese halten sich ziemlich stabil. Die Entwickler geben einen völlig anderen Grund an.

Darum soll PUBG Bots bekommen

Bislang galt es eher als Fauxpas, wenn Entwickler ihre Spiele mit Bots angereichert haben. Doch sollen damit wohl keine leeren Server gefüllt werden, „Schuld“ an den Bots haben die Spieler selbst. Ja, richtig gehört: Ihr seid einfach zu gut geworden! Seit nunmehr drei Jahren hätten die PUBG-Veteranen Zeit gehabt in ihrem Lieblings-Battle-Royale-Game zu einem verteufelten guten Skill zu gelangen. Da kämen viele der Neueinsteiger einfach nicht mehr mit, so befürchten die Entwickler. Bereits mit dem Update 7.1. soll es losgehen.

Bots sollen helfen, den etwas weniger guten Spielern zu Kills zu verhelfen – so hätten diese ein ebenfalls befriedigendes PUBG-Erlebnis und würden zudem nicht verhungern und auch mal ein Chicken Dinner genießen können. Wie freundlich. Kleiner Hoffnungsschimmer, die Bots sollen nur in Unranked Spielen erscheinen, ein neues Ranking System sei bereits in Arbeit, um ein noch besseres kompetitives Spiel zu ermöglichen.

Die ersten Bots sollen übrigens nur eine erste Entwicklungsstufe darstellen. Über die kommenden Monate setzen die Entwickler vermehrt auf moderne Technik des Maschinellen Lernens, füttern ihre KI mit echten Spielerdaten und wollen die Bots so zu lebensechten Kampfmaschinen werden lassen. Aber da man sich bereits bewusst ist, dass das wertigste Feedback immer noch von der Community und nicht von Maschinen kommt, wünscht man sich gerne und viel Feedback – also dann: Feuer frei!

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