Am heutigen Montag, 17. Februar 2020, freuen wir uns, euch einen weiteren neuen freien Autor auf Gaming-Grounds.de vorstellen zu dürfen. Ab sofort wird sich Dariusz Müller für euch insbesondere in die Tiefen der Tom Clancy’s Rainbow Six Siege Szene stürzen und regelmäßig über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen berichten. Seine ausführlichen Kenntnisse, insbesondere im E-Sport Bereich des Taktik-Shooters von Ubisoft werden definitiv eine Bereicherung für uns als auch euch Leser darstellen.

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Für Dariusz stellt das Engagement bei Gaming-Grounds.de den Einstieg in den E-Sport- und Gaming-Journalismus dar und er möchte die Chance nutzen, um viele hilfreiche Erfahrungen sammeln zu können. Heißt ihn gerne Willkommen! Und nun: Viel Spaß mit seinem ersten Bericht über das Finale des Six Invitationals 2020 vom gestrigen Sonntagabend! 


Das Six Invitational 2020, das größte Rainbow Six Siege Event des Jahres, birgt eine ausverkaufte Arena, einen rekordverdächtigen Preispool von drei Millionen US Dollar und seit der Nacht vom 16. auf den 17. Februar einen neuen Weltmeister.

Es ist soweit! Das Six Invitational, das größte Turnier des professionellen E-Sports von Rainbow Six Siege, hat einen neuen Weltmeister: Spacestation Gaming. In der vierten Auflage des Events kämpften bereits seit Freitag dem 07. Februar 2020 die 16 qualifizierten Teams an zehn Tagen um die begehrte Finalteilnahme, welche am gestrigen Sonntag dem 16. Februar 2020 in Montreal vor tausenden mitgereisten Zuschauern stattfand.

Der Weg bis ins große Finale

Die Austragungsstätte der Playoffs und des Finales war die mit 10.000 Sitzplätzen bestückte Arena ‚Place Bell‘. Doch nicht nur vor Ort begeisterte das Aufeinandertreffen: Als das nordamerikanische Team aus Salt Lake City den Titel gewann, verfolgten dies schätzungsweise 250.000 Zuschauer live auf dem Streaming Portal Twitch.tv. Allein auf dem englischen Kanal verfolgten 135.000 E-Sport Begeisterte die finale Map gegen die brasilianischen Kontrahenten von Ninjas in Pyjamas. Diese besiegten am gestrigen Sonntag bereits das ebenfalls aus Nordamerika stammende Line-Up von Team SoloMid. Trotz der starken Leistung des Superstars und Liebling der Fans Jason ‚Beaulo‘ Doty verloren sie gegen die ‚Ninjas‘ mit 2:0 nach Maps (7:5/ 7:3). In der finalen Runde setzten sich Gabriel ‚Pino‘ Fernandes und João ‚Kamikaze‘ Gomes auf der Map ‚Club House‘ in Unterzahl gegen drei Angreifer durch und sicherten ihrem Team die Finalteilnahme.

Da die Brasilianer im Verlauf des Turniers, im Gegensatz zu Spacestation Gaming, bereits einmal verloren und nur durch das neue Format der doppelten Eliminierung das Finale erreichten, stiegen sie in dieses mit einem 0:1 Rückstand ein. Nach einem fulminanten Start und zwei eindrucksvoll gewonnenen Maps (Villa: 7-3, Grenze: 7-2) drehten Sie den Zwischenstand und führten schnell mit 2:1. Da für den Sieg des großen Finales drei von fünf möglichen Punkten erzielt werden müssen, ging es anschließend auf die Map ‚Club House‘.

Monatelang ungeschlagen

Auf jener Map ist das Team von Spacestation Gaming bereits seit Monaten ungeschlagen und sicherte sich dort ebenfalls den Titel „bestes Team der USA“, als man im Dezember 2019 die US Nationals gewann. Nach einem 0:4 Rückstand holte man zum Ende der ersten Hälfte dieser Map ein 2:4 raus, ehe man anschließend die favorisierte Rolle der Verteidigung übernahm. Spannend wurde es dann spätestens als sich Nathaniel ‚Rampy‘ Duvall alleine gegen drei ‚Ninjas‘ durchsetzte, in dem er unter dem die Bombe entschärfenden Angreifer den Boden mit einer Kontaktgranate sprengte und das Entschärfen mit einem gezielten Schuss nach dem Ende Actionphase beendete.

Anschließend entschied die E-Sport Organisation der Utah Jazz (NBA) die Map mit 7:5 für sich und glich den Zwischenstand zu einem 2:2 aus. Auf der finalen Map namens ‚Bank‘ behielten die Favoriten von Beginn an die Oberhand und die Nerven, weshalb es bereits nach zehn Runden beim Stand von 7:3 vorbei war.

Der Sieger: Mehr als nur die Trophäe

Die jungen Männer von Spacestation Gaming durften sich auch beim diesjährige Six Invitational über mehr als nur die Trophäe freuen. Dieses Jahr beinhaltete der Preispool mit drei Millionen US Dollar den größten bislang dagewesenen Preispool der vier Auflagen des Turniers. Dieses Geld wird abhängig von der Platzierung zwischen den 16 teilnehmenden Teams aufgeteilt. Für das Event des Jahres qualifizierten sich zuvor der Gewinner des Raleigh Majors, der Gewinner der DreamHack Montreal, der Gewinner des OGA PIT Minors, alle für die Finalrunde der zehnten Profiliga Saison qualifiziert gewesenen Teams, sowie die regionalen Gewinner der Online-Qualifikation.

Als letztes behielt sich Ubisoft das Recht vor, eine Organisation/ ein Team einladen zu dürfen. Die Wahl fiel wenig überraschend auf G2 Esports. Der Vorjahressieger und bis zuletzt amtierende Weltmeister schaffte nicht aus eigener Kraft die Qualifikation und nahm die Einladung selbstverständlich dankend an, wobei G2 Star Niclas ‚Pengu‘ Mouritzen öffentlich anmerkte, dass ihnen bewusst sei, dass sie die Teilnahme an dem Event nicht verdienen. Da dieses Konstrukt umstritten war, kündigte man vor dem Finale nicht nur die downloadbaren gratis Inhalte des kommenden Jahres an, sondern auch jede Menge Änderungen und Refomationen der Profiliga und des gesamten E-Sport Bereiches von Rainbow Six Siege.

Über Rainbow Six Siege

Wer nicht auf schnelles, hektisches und teils chaotisches Gameplay steht, ist im Taktik-Shooter Tom Clancy’s Rainbow Six Siege genau richtig. Entwickler Ubisoft Montreal und Publisher Ubisoft bieten auf dem PC, der PlayStation 4 und Xbox One einen sehr balancierten und sich stetig weiterentwickelnden -Titel mit einzigartigen Mechaniken an, der jährlich mit dem großen „Six Invitational“ seinen Höhepunkt findet.

Six Invitational: Spacestation Gaming holt sich den Hammer

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