Anders als wir vermutet haben, startet die neue Rainbow Six Siege Saison, die das siebte Jahr des erfolgreichen Taktik-Shooters von Ubisoft einläutet, nicht erst am 21. März, sondern bereits am heutigen Dienstag. Wie der Entwickler und Publisher mitteilt, finden am Mittag die Wartungsarbeiten statt, um Y7S1 und damit Operation Demon Veil zu implementieren.

Sollte alles funktionieren wie geplant, sollten euch die Inhalte der ersten Season aus Jahr 7 bereits zur Verfügung stehen, wenn ihr diesen Beitrag lest. Doch aufgepasst: Selbstverständlich geht mit dem nächsten großen Update für Rainbow Six auch wieder ein größerer Patch einher, den es herunterzuladen gilt. Folgende Downloadgrößen gibt Ubisoft dafür an:

  • Ubisoft Connect: 4.4 GB
  • Steam: 3.8 GB
  • Xbox One: 13.82 GB
  • Xbox Series X: 13.17 GB
  • PS4: 5.17 GB
  • PS5: 4.66 GB

Azami bringt neues Feature ins Spiel

Neben zahlreichen Fehlerbehebungen und Optimierungen, die ihr hier im Detail nachlesen könnt, bietet der Start von Rainbow Six Year 7 natürlich auch neuen Content. Zu diesem neuen Content gehört natürlich abermals ein neuer Operator. Hierbei handelt es sich um Verteidigerin Azami, die nicht nur die Reihen der Verteidiger stärkt, sondern zudem auch noch eine ganz neue Mechanik mit ins Spiel bringt.

Die Rolle als „Anchor“ bekleidet sie deshalb so gut, da sie mit ihren geworfenen Kunais Löcher flicken und neue Flächen entstehen lassen kann, die normalem Beschuss standhalten. Ab sofort gibt es also in Rainbow Six nicht mehr nur die Möglichkeit zu zerstören, sondern auch ein bisschen wieder zu reparieren – zumindest aufseiten der Verteidiger.

Mehr zu Azami und ihrer Ausrüstung erfahrt ihr hier:

Rainbow Six: Operator Azami bringt neue Mechanik

Deathmatch – Der neue Spielmodus

Darüber hinaus führt Ubisoft mit dem Start von Operation Demon Veil die Deathmatch Playlist ein, die ein gänzlich neues Spielerlebnis in Rainbow Six ermöglicht. Unter anderem lässt sich der Modus, in dem ihr nach eurem Ableben wieder respawnen könnt, wunderbar nutzen, um sich für die kompetitiven Taktik-Gefechte aufzuwärmen oder eben einfach Maps zu studieren.

Die Regeln für den Deathmatch-Modus in Rainbow Six Siege sind dabei einfach gehalten. Jedes Match dauert fünf Minuten oder bis eines der beiden Teams 75 Abschüsse erzielt hat. Darüber hinaus dürfen sich Spielende maximal zehn Sekunden außerhalb von Gebäuden aufhalten, ansonsten werden sie automatisch eliminiert. Wie beispielsweise aus Overwatch bekannt, dürft ihr auch während eines laufenden Matches den Operator wechseln.

Anders als in den bekannten Spielmodi gibt es in Deathmatch keinen Ingame-Chat, für das Verlassen des laufenden Spiels gibt es keine Strafe. Macht euch indes keine Sorgen darüber, dass ihr in diesem Fall in Unterzahl weiterspielen müsst. Ubisoft hat hier explizit angekündigt, dass leere Plätze innerhalb einer Runde von beitretenden Spielern neu besetzt werden.

Im Rainbow Six Deathmatch-Modus können Spielende zudem unabhängig von ihrem Team Angreifer als auch Verteidiger wählen, mehrere Spielende können den gleichen Operator nutzen. Um das Balancing nicht komplett aus dem Ruder laufen zu lassen, sind die einzigartigen Fähigkeiten der Operator deaktiviert. Die einzige Ausnahme bildet hier die spezielle Zieloptik von Glaz und seinem Scharfschützengewehr. Nicht zur Verfügung stehen im Deathmatch die Schild-basierten Operator Blitz, Montagne sowie Clash. Auch Fuze darf sein Schild nicht führen.

Beide Teams wählen hier aus Frag-, Stun- sowie Impact-Granaten, um gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Mit der Aufweichung der sonst typischen Rolle von Angreifer und Verteidiger geht ebenfalls einher, dass ihr in Deathmatch keine Barrikaden errichten, Verstärkungen anbringen, Kameras, Drohnen sowie Seile nutzen könnt. Zum Start umfasst der Map-Pool für Deathmatch die Karten Theme Park, Villa sowie Favela.

Attacker Repick – Mehr Dynamik

Um auf Strategien der Verteidiger besser reagieren zu können, wird in Y7S1 Demon Veil außerdem das sogenannte „Attacker Repick“ eingeführt. Das System erlaubt es dem angreifenden Team, während der Vorbereitungsphase einen Operator zu wechseln. So sollen die Informationen, die man während der Drohnen-Phase vor Spielbeginn gewinnt, besser nutzbar und damit auch automatisch wertvoller sein.

Weiterhin wurde die Kopfzeile im UI des Spiels überarbeitet, um mehr Informationen über eure Mitspieler anzeigen zu können und es euch so zu erleichtern, schnell wichtige Entscheidungen zu treffen, wenn ihr Operator oder Loadout wechselt. Attacker Repick ist sowohl in Ranglisten-Matches, als auch in Pro League Playlists, Unranked als auch schnellen Matches verfügbar.

Weitere Anpassungen

Doch wir sind noch immer nicht fertig. Mit dem Start der ersten Season in Rainbow Six Jahr 7 kommen auch die universellen Zielvorrichtungen ins Spiel. Alle Primär- und Sekundärwaffen haben ab sofort Zugriff auf alle nicht vergrößernden Zieloptiken. Die einzige Ausnahme bildet hier das spezielle DP27-Reflexvisier. Waffen mit Zugriff auf 2,5-fache Vergrößerung dürfen nun auf beide Varianten zurückgreifen.

Im Loadout-Menü wurden hierfür die Kategorien angepasst. Ab sofort findet ihr hier „vergrößernde“ und „nicht vergrößernde“ Zieloptiken. In erster Rubrik findet ihr die Scopes mit 1.5x, 2x, 2.5x sowie 3x Vergrößerung. Alle Red-Dots, Reflex-Visiere sowie holografischen Visiere findet ihr in der zweiten Rubrik.

Die größte Veränderung an einem einzelnen Operator erfährt Verteidiger Goyo, welcher ab sofort seine „Volcán Canister“ nicht mehr zwingend in Verbindung mit einem aufstellbaren Schild verwenden muss. Stattdessen darf er diese nun an Oberflächen wie Wänden oder Fußböden anbringen. In diesem Zug wurde der Schaden der initialen Explosion bei Beschuss zwar reduziert, dafür brennen die dabei entstehenden Flammen länger als zuvor, um Wege für Angreifer zu blockieren.

Zum Schutz der Spielenden, die sich gerne in der Rangliste aufhalten, wurde jetzt verpflichtend ein neuer Schutzmechanismus integriert. Wer Ranked-Partien bestreiten will, muss ab sofort eine eigene, gültige Telefonnummer mit dem eigenen Ubisoft Account verknüpfen. Dies soll sowohl Cheatern nach einem Bann den Weg zurück ins Spiel erschweren, als auch die Präsenz sogenannter „Smurfs“ zu verringern.

Darüber hinaus werden mit dem Start von Demon Veil auch einige bereits länger im Spiel vorhandene Operator im Preis günstiger, wenn ihr diese noch nicht besitzt. So fallen Mozzie und Gridlock auf 10.000 Ansehen (240 R6 Credits). Oryx und Iana könnt ihr ab sofort für 15.000 Ansehen (360 R6 Credits) erwerben. Schließlich wird auch Flores etwas günstiger und kostet für die Rekrutierung künftig nur noch 20.000 Ansehen (480 R6 Credits).

Die vollständigen Details zum Start der neuen Season findet ihr bei Interesse hier.