Es gibt neue heiße Gerüchte, Spekulationen und Leaks rund um Riot Games kommenden First Person Shooter, der offiziell bislang nur unter dem Namen „Project A“ bekannt ist. Im Rahmen des 10 Jahre League of Legends Jubiläums präsentierte das erfolgreiche Studio etliche neue Videospiele, die sich derzeit in der Entwicklung befinden.

Darunter auch Project A, welches in den ersten präsentierten Bildern und Videos ganz stark an eine Mischung aus Counter-Strike: Global Offensive und Overwatch erinnert. Dabei ist das Gameplay sehr am FPS Marktführer CS:GO orientiert, während der gesteuerten Charaktere allerdings allesamt verschiedene Spezialfähigkeiten besitzen sollen – ganz wie in Blizzards Overwatch.

Anzeige

Spielerberichte, Trademarks und mehr

Seit der ersten Enthüllung im Oktober 2019 sind nun schon wieder einige Monate vergangen, in denen wir sehr wenig Neues zum Projekt gesehen, welches doch für jede Menge Aufmerksamkeit vor allem in der FPS-Szene gesorgt hat. Das scheint sich nun schlagartig zu ändern. Nachdem einige Profis aus anderen First Person Shootern anscheinend bereits die Möglichkeit hatten das Spiel anzuspielen (so twitterte beispielsweise Ex-Profi und CS:GO Kommentator Henry ‚HenryG‘ Greer über seine Eindrücke direkt bei Riot) gibt es nun weitere Hinweise auf Details zu Spiel.

„Project A is a precise tactical shooter with a lethal cast of characters, set on a near-future Earth. In Project A, abilities create unique opportunities for your gunplay to shine.“

So lautet bisher Riot Games eigene Definition von „Project A“, welches wohl eigentlich „Valorant“ heißen wird. Das zumindest vermutet der Twitter-Fanaccount „ProjectAOnline“, der seinen Anzeigenamen bereits in „VALORANT intel/ Project A“ änderte. Man scheint sich also ziemlich sicher zu sein. Doch woran liegt das?

Mehrere Gründe deuten momentan darauf hin, dass es sich bei Valorant um den ersten FPS von Riot Games handelt. Zunächst verlautet der Entwickler auf der eigenen Homepage, dass es noch 2020 weitere Neuigkeiten zum Spiel geben soll. Dazu passt der kürzlich, im Februar, registrierte Twitter Account, der auf den Namen „VALORANT“ beziehungsweise „@PlayVALORANT“ hört. Das klingt schon einmal relativ offiziell.

Die Bestätigung, dass dieser Account, der bislang noch keinen einzigen Tweet verfasst hat, aber trotzdem bereits über knapp 19.000 Follower verfügt, auch wirklich zu Riot Games gehört, bestätigt die Eintragung mehrerer Trademarks des Studios auf den entsprechenden Namen. Insgesamt acht Trademarks sicherte sich das Unternehmen unter dem Namen Valorant und damit einhergehend diverse Rechte.

Dazu gehören unter anderem:

  • „[…] downloadable computer game software […]“
  • „Printed matter, namely, comic books, graphic novels, instructional leaflets in the field of computer games, manuals for video games, […]“
  • „All-purpose carrying bags; athletic bags; backpacks; beach bags; belt bags; book bags; canvas shopping bags; […]“
  • „Figurines of plastic; figurines of vinyl“
  • „Beachwear; belts; coats; costumes for use in role-playing games; dresses; gloves; Halloween costumes; hoodies; […]“
  • „Action figure toys; battery operated action toys; bean bag dolls; board games; bobble head dolls; card games; […]“
  • „Broadcast and streaming of video game play and video game competitions over global communications networks, the Internet, and wireless networks;[…]“
  • „Arranging and conducting live competitions featuring computer games and video games; arranging online computer game and video game competitions for interactive game players; entertainment services, […]“

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Riot Games umfänglich für Valoran vorgesorgt hat. Von dem Namen der Software an sich, über zahlreiche Goodies, Merch und vieles mehr, bis hin zu den Übertragungsrechten und der Ausrichtung kompetitiv orientierter Wettkämpfe ist alles mit dabei. Orientiert man sich jetzt an den angekündigten Projekten und Zeitrahmen, ist es äußerst naheliegend, dass es sich bei den gesicherten Rechten um Pläne oder Entwürfe für „Project A“ handelt.

Auch die Homepage „http://playvalorant.com/“ ist bereits registriert, lässt allerdings momentan noch keine externen Besucher zu. Laut einer weiteren Fanseite namens @PIayProjectA gehört diese aber ebenfalls zu Blizzard, wie dieser Tweet zeigen soll:


Details zu Charakteren und Fähigkeiten

Apropos Fanseiten… Die gibt es zum Spiel bereits zuhauf. Sich selbst „First competitive dedicated news page“ nennend, twitterte @ValorantTheGame einen Screenshot, scheinbar aus dem Spiel stammend, der zahlreiche Informationen ans Tageslicht bringen könnte. Darauf zu sehen ist der Charakter „Sage“ im Detail, inklusive ihrer Klasse und Fähigkeiten. Des weiteren sind zwei weitere Heldennamen zu lesen, die „Brimstone“ und „Viper“ lauten. Zudem ist unten in der Mitte des Bildschirms eine Leiste von insgesamt acht Charakteren zu sehen, sieben davon verfügen bereits über ein Portrait, ein Icon ist noch ausgegraut und mit einem Schloss versehen.

Die „56“ in der linken oberen Hälfte des Bildes lägt einen Countdown bei der Charakterauswahl nahe. Hinzu kommt eine typische Team-Anzeige, ein Chat-Fenster sowie ein Teil der „Bind“ sowie „unranked“ lautet und vermutlich Karte/Spielmodus sowie Playlist darstellt.

 

Bestätigung schon in 2 Tagen?

Sicher sagen lässt sich das alles zum aktuellen Zeitpunkt indes natürlich noch nicht. Riot Games selbst hat zu alldem bisher öffentlich keine Reaktion gezeigt. Dies könnte sich allerdings schon sehr bald ändern. (Achtung, eine weitere Spekulation folgt!)

Denn sowohl das kryptisch anmutende Profilbild sowie Banner des Valorant Twitter Accounts enthalten eine „02.“. Dies könnte bedeuten, so vermutet es auch die Fanseite @ProjectAOnline, dass wir bereits am 2. März 2020, folglich kommende Woche Dienstag, neue bestätigte Informationen zum Spiel bekommen.

Sobald wir in dieser Richtung mehr wissen, erfahrt ihr es natürlich zeitnah auf Gaming-Grounds.de. Bleibt also dran, wenn ihr genauso gespannt auf Project A und/oder Valorant seid wie wir!

Anzeige