Endlich ist es soweit: Am heutigen Dienstag, 8. Oktober, hat Sony weitgehende Informationen rund um die nächste Konsole aus dem eigenen Haus, die PlayStation 5, enthüllt. Diese kommt nach offiziellen Informationen bereits in der Ferienzeit (zu den Feiertagen an Weihnachten) des kommenden Kalenderjahres 2020 auf den Markt. Wie bereits erwartet trägt die Konsole den Namen PlayStation 5.

Neben technischen Verbesserungen dürfte vor allem der neue Controller eines der vorgestellten Highlights der PS5 seien. Dieser kommt laut Aussage von Jim Ryan, Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment (SIE), mit besonderer Technologie für verbesserte Haptik und adaptiven Triggern daher.

Der PlayStation 5 Controller

Demnach war eines der Hauptanliegen der Entwickler für die PlayStation 5 das Gefühl der Immersion während des Spielens weiter zu optimieren. Mit dem Design und den technischen Voraussetzungen des neuen Controllers hatte man genau die Gelegenheit dazu. Zwei essentielle Neuerungen sorgen dafür, das der Tastsinn einer wertvolle Erweiterung in der Qualität der Immersion darstellen kann.

Die erste der zwei Innovationen ist die vollständige Ersetzung der altbekannten Rumble Technology, die seit der fünften Konsolengeneration überhaupt in diversen Controllern zum Einsatz kommt. Statt dieses Features werden die PlayStation 5 Controller mit haptischem Feedback ausgestattet.

Das bedeutet im Detail, dass das Feedback des Controllers an die Hände des Spielers bei weitem detaillierter ausfallen. Demnach fühle es sich grundverschieden an, wenn man beispielsweise mit einem Auto gegen eine Wand fährt oder lediglich auf dem Fußballfeld einen Zweikampf ausführt. Zudem sei es sogar möglich über das haptische Feedback den Unterschied zwischen Texturen zu erkennen, wenn man sich unter anderem über verschiedene Untergründe wie Gras oder Matsch bewegt.

Neuartige Erfahrungen?

Die zweite Innovation beschäftigt sich mit den Tasten und Triggern am Controller. Genauer gesagt betrifft die Integration der sogenannten „adaptiven Trigger“ die Schultertasten L2 und R2. Diese werden strukturell in anpassungsfähige Trigger umgewandelt. Das bedeutet, dass Entwickler für PlayStation 5 Spiele die Möglichkeit bekommen, den Widerstand der Bedienelemente nach Bedarf anzupassen.

So sei es laut Sony möglich, ein besseres Gespür für die Handhabung von Pfeil und Bogen oder die Beschleunigung eines Autos in einer bergigen Offroad-Landschaft zu vermitteln. In Kombination mit dem neuen haptischen Feedback führe dies zu vollständig neuartigen Erlebnissen, die mit dem neuen Controller umsetzbar werden. Viele Spieleentwickler hätten demnach bereits frühe Versionen des Controllers erhalten, um damit experimentieren und arbeiten zu können. Man sei seitens Sony schon äußerst gespannt auf die Ergebnisse.

Viele weitere Informationen über die PlayStation 5 sollen noch im weiteren Verlauf des Jahres 2019 bekanntgegeben werden.

Weitere Neuerungen

Auch auf der technischen Seite sind laut dem ausführlichen WIRED Bericht einige wichtige Punkte genannt worden. Demnach kommt die PS5 mit einer schnellen SSD Festplatte daher und unterstützt die neuartige Ray-Tracing Technologie. Insbesondere mit der neuen Speichertechnik wolle man in die Richtung zurück, aus der die Konsolen ursprünglich kamen – Spiele sollen schneller laden und an Zugänglichkeit gewinnen.

Zudem sollen Downloads und Speicherorte frei konfigurierbar und das Design des User Interfaces (UI) überarbeitet werden. Allgemein soll das gesamte Speichermanagement individueller einzustellen sein. So soll auch die Möglichkeit bestehen, beispielsweise einzelne Elemente eines Spiels zu installieren oder zu deinstallieren, statt ein Spiel als festen Datenblock zu betrachten.

Konkret bedeutet das, dass es möglich sein soll, nach dem Durchspielen den Singleplayerpart mit der Kampagne eines Titels zu löschen, den Multiplayerpart aber zu behalten. Umgekehrt gilt dies natürlich auch für die Installation.

In Bezug auf das Interface betont Systemarchitekt Mark Cerny, dass die Starrheit des Startbildschirms der PlayStation 4 vollständig aufgehoben werden soll. Spieler sollen nicht jeden Titel einzeln starten müssen, um zu sehen was dort aktuell verfügbar ist und passiert. Die Oberfläche soll all diese Punkte in Echtzeit wiederspiegeln. Ob Aktivitäten von Freunden, den Stand und verfügbare Missionen in Singleplayer-Titeln oder Events in Multiplayer-Spielen – alles soll auf einen Blick sichtbar und erlebbar werden. Mit einem Klick soll der Sprung in die Action beginnen.

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