Star Wars Fans können sich aktuell auf gleich mehrere tolle Spiele freuen. Die gamescom Opening Night Live Show gab am Donnerstag schon mal einen kleinen Ausblick auf zumindest drei Spiele im Star Wars Universum: „Lego Star Wars: Die Skywalker Saga“, „The Sims 4 Star Wars: Journey to Batuu“ und letztlich die Action-Flugsim „Star Wars: Squadrons“.

Letzteres wurde im Juni durch EA angekündigt, seitdem warten die Fans in großer Vorfreude, denn das Spiel sieht fantastisch aus. Nun wurde endlich ein Release-Datum bekanntgegeben. Star Wars: Squadrons soll am 2. Oktober für PlayStation 4, Xbox One und Windows (PC) erscheinen. Für PC und PS4 ist auch eine VR-Unterstützung geplant. Die Handlung ist angesetzt nach den Ereignissen von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, also nach der Schlacht von Endor und der Zerstörung des zweiten Todessterns (Episode VI).

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Neuer Trailer zeigt Einzelspielerkampagne

Mehr über Squadrons

Für das Spiel verantwortlich zeichnet sich das Team von Motive Studios. In den vergangenen Jahren der Entwicklung wurde ander Geschichte, dem Drehbuch und den Charakteren gearbeitet. Um die Lore bis ins kleinste Detail authentisch wiederzugeben, haben die Entwickler eng mit dem Story-Team von Lucasfilm Ltd zusammengearbeitet. Dadurch habe man eine Handlung erschaffen, die hervorragend in die Star Wars-Galaxis passt und die Kriegsbemühungen beider Seiten – der Neuen Republik und des Imperiums – näher beleuchtet.

star wars squadrons republic pilots

Jo Berry vom Story-Team zu den Hintergründen:

„Nachdem wir einmal beschlossen hatten, dass wir in Squadrons eine Einzelspieler-Story haben würden, hat das daraus entstandene Gameplay eigentlich schon die Grundlagen gelegt. Die Spieler würden das Fliegen mit den Schiffen beider Seiten lernen müssen, weshalb mir auch gleich klar war, dass unsere Story sowohl vom Standpunkt der Neuen Republik als auch des Imperiums erzählt werden würde. Die Story musste aber auch aus der Ego-Perspektive funktionieren, vor allem aus dem Cockpit heraus. Dabei schufen wir für die Spieler zwei individualisierbare Protagonisten verfeindeter Seiten und Begegnungen mit unterhaltsamen Charakteren sowie unvergessliche Momente, die sie von einer Star Wars-Geschichte gewohnt sind.

Einer der interessantesten Aspekte an dem Zeitraum, in dem Squadrons spielt – nämlich ein paar Monate nach der Schlacht von Endor –, ist, dass wir als Zuschauer zwar wissen, wie das Ganze einmal enden wird, doch dass all dies aus der Sicht unserer Protagonisten noch ungewiss ist. Die Neue Republik ist erst jüngst von einem Rebellenaufstand zu einer legitimen Regierungsform geworden und steht kurz vor einem galaktischen Krieg. Auf der anderen Seite hat das Imperium gerade seinen Imperator verloren und die ersten Risse in der Fassade sind bereits sichtbar. Einige Imperiale sind dem Imperium treu ergeben, andere verschließen die Augen vor der Wahrheit. Auch wenn alle der Meinung sind, dass die Rebellen vernichtet werden müssen, so sind sie sich doch nicht darüber einig, welche Strategie dabei verfolgt werden sollte – und wer sie dabei anführen sollte.“

Im Laufe des Spiels wird der Spieler also beide Seiten spielen. Trotz Perspektivwechsel wird man sich so an seine jeweiligen Verbündeten gewöhnen: der Vanguard-Staffel der Neuen Republik und der Titan-Staffel des Imperiums.

star wars squadrons imperial pilots

Jo Berry:

„Bei Squadrons geht es primär um Zusammenarbeit. Die Spieler brauchen also ein gutes Team an ihrer Seite, um während der Einzelspieler-Story die Grundlagen effektiv zu erlernen. Für unsere Charaktere der Neuen Republik geht es darum, das niederzureißen, was das Imperium aufgebaut hat, und etwas Besseres daraus zu machen. Es geht ihnen nicht nur darum, den Krieg zu gewinnen, sondern es auf ihre Art und Weise zu tun: Das Imperium – das zwar angeschlagen, aber noch immer extrem gefährlich ist – zu besiegen, ohne dabei ihre Ideale und das, wofür die Rebellenallianz gekämpft hat, zu verraten.

Ich gebe es zu: Ich schreibe wirklich gerne Geschichten aus der Perspektive des rechtschaffenen Bösen. Mir hat es auch viel Spaß gemacht, hin und wieder Inhalte für das Imperium in Star Wars: The Old Republic beizusteuern. Bei Squadrons wollte ich den Spielern zunächst zeigen, wie es ist, am Höhepunkt der Macht des Imperiums einen TIE-Sternenjäger zu fliegen. Später kam dann noch hinzu, dass ich erkunden wollte, was einen ansonsten rational denkenden Menschen dazu bringen mag, ergeben für die Urform eines bösen Regimes zu kämpfen. Alles, woran die imperialen Charaktere glauben, wird akribisch hinterfragt. Die Titan-Staffel und Terisa Kerrill sind dem Imperium treu ergeben, und das zu einer Zeit, in der viele ihrer Zeitgenossen entweder interne Machtkämpfe austragen oder desertieren. Jetzt, wo das metaphorische Schiff sinkt und der metaphorische Kapitän tot ist, muss man sich bei diesen Charakteren immer dieselben Fragen stellen: ‚Wieso bist du noch auf deinem Posten? Hältst du die Ideale des Imperiums hoch oder bist du nur deiner Staffel treu ergeben? Wofür steht das Imperium für dich und was würdest du tun, um es zu verteidigen?'“

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