Große Neuigkeiten rund um The Cycle: Frontier! Während die zweite Beta-Phase nach dem Start am Nachmittag am frühen Abend von Entwickler YAGER noch einmal in eine kurze Pause geschickt wurde, um einige dringend benötigte Fixes aufzuspielen, nutzte der bekannte Escape from Tarkov Content-Creator Pestily, der ebenfalls The Cycle streamt, die entstandene Zeit, um kurzerhand ein Interview mit zwei Entwicklern zu führen.

In diesem offenbarten die Verantwortlichen einige Pläne und Details, die bis dahin noch nicht öffentlich kommuniziert waren. Die spannendste Neuigkeit aus diesem Gespräch dürfte der geplante Termin für den vollständigen Release von The Cycle: Frontier sein, der bereits für April angesetzt ist. Verschieben wolle man diesen Zeitraum nur, falls im Verlauf der zweiten Closed Beta, die noch bis zum 4. April andauern wird, schwerwiegende Probleme auftreten, denen man sich zuvor noch widmen muss.

Sollte dies nicht der Fall sein, sind es maximal wenige Wochen zwischen dem Ende der frisch gestarteten zweiten Beta und dem Full-Release von The Cycle. Wenn ihr euch noch gar nicht mit dem Spiel auseinandergesetzt habt, erfahrt ihr hier mehr zum „Tarkov in Sci-Fi Setting“:

The Cycle: Zweite Beta läuft – So bekommt ihr Keys

Neue Map schon in Season 2 – Kommende Inhalte

Doch auch über den geplanten Release im April hinaus waren die Entwickler von YAGER im Gespräch mit Pestily sehr spendierfreudig mit Informationen. Beispielsweise durften wir erfahren, dass bereits mit dem Start der zweiten Season eine weitere, dritte Karte ins Spiel kommen soll, die besonders anspruchsvoll ist und sich vor allem an Spielende im Endgame richten soll.

Die Seasons in The Cycle sollen zu Beginn rund drei Monate dauern, weshalb wir, angenommen der Release erfolgt tatsächlich schon im April, bereits im August mit einer dritten Map rechnen können. Die Dauer der Season könne allerdings, abhängig vom Feedback aus der Community, künftig noch angepasst werden.

Apropos Endgame: YAGER plant für extrem engagierte Spieler im Endgame stets neue Aktivitäten, Events und Herausforderungen einzuführen, den grundsätzlichen Spielmodus aber nicht zu verändern. Ihr sollt auch im späten Spielverlauf auf einem Planeten landen und euch dort einer Mission widmen. Zudem soll es bereits zum Release einen Dungeon geben, in dem ein extrem herausfordernder Bossgegner wartet, den es zu besiegen gilt, um speziellen Loot zu erbeuten. In diesem Dungeon werde es aber auch Möglichkeiten für ausgedehnte PvP-Aktivitäten geben.

In diesem Rahmen wolle man möglichst viel „Drama und Spannung“ erzeugen. Diese Begriffe fielen im Interview immer wieder. Darauf bezieht man sich seitens YAGER auch, wenn es um die „Fairness“ im Spiel geht, wenn beispielsweise ein Spieler, der allein unterwegs ist, auf eine ganze Gruppe aus gegnerischen Charakteren trifft. Anpassungen in Bezug auf Chancengleichheit soll es hier, wenn überhaupt, nur insofern geben, dass allein Spielenden mehr Optionen geboten werden, sich leise und heimlich zu bewegen.

Ähnlich wie in Path of Exile, einem Action-RPG, von dem sich die Entwickler nach eigenen Angaben ein Stück weit haben inspirieren lassen, wird es im Rahmen der Seasons nahezu vollständige Wipes geben, sodass euch ein komplett neuer Spieldurchlauf ermöglicht wird. Lediglich investiertes Geld behaltet ihr natürlich.

Finanzierung: Kein Pay-to-Win in Sicht

Da The Cycle auf ein Free-to-Play Modell setzt, stellt sich natürlich auch schnell die Frage nach der Finanzierung. Immerhin muss jedes Studio Geld verdienen und mit den eigenen Produkten Umsatz generieren. Als diese Frage im Gespräch aufkam, wurde der Fokus stark auf die Premium-Währung und den Season Pass gesetzt, der euch mit vielen, aber nicht ausschließlich mit kosmetischen Gegenständen ausstattet.

Vielmehr gibt es darüber die Möglichkeit, zusätzliche Währung und Ressourcen freizuschalten, mit denen ihr wiederum kleine Vorteile im Progress bekommt. Beispielsweise lassen sich so Skip Timer vermehrt nutzen, für die ihr Ressourcen zum sofortigen Abschluss von Produktionen oder Forschungen investieren müsst.

Auch eine verbesserte Versicherung für eure Ausrüstung ist geplant, für die die Premium-Währung nötig ist. Diese Versicherung erlaubt es euch nicht nur anteilig Geld wiederzubekommen, wenn eure Ausrüstung im Raid verloren geht, sondern tatsächlich den gesamten Gegenstand wiederzuerhalten, sollte dieser von keinem anderen Spieler aufgehoben werden. Man achte hier auf die Formulierung. Im Unterschied zu Escape from Tarkov wird es hier tatsächlich so sein, dass eure Versicherung verwirkt ist, sobald ein anderer Spieler eure Gegenstände an sich genommen hat. Selbst wenn diese im Anschluss wieder fallengelassen werden, greift die Versicherung nicht. In der zweiten Closed Beta ist dieses System  in dieser Form zwar noch nicht aktiv, soll aber zum vollständigen Launch Teil der Implementierungen sein.

Weitere Neuigkeiten im Überblick

Doch das war noch immer nicht alles an spannenden Infos. Einen kurzen Überblick über weitere Neuigkeiten gibt es nachfolgend:

  • An einem Rejoin-System wird derzeit aktiv gearbeitet.
  • Mit 110 Mitarbeitenden ist das Team von YAGER derzeit größer als je zuvor. Unklar, ob diese Anzahl an Mitarbeitenden lange bestehen bleibt.
  • The Cycle: Frontier ist das mit Abstand größte YAGER-Projekt aller Zeiten.
  • Neue Maps, Events und Aktivitäten sind essenzieller Bestandteil zukünftiger Inhaltserweiterungen.
  • Clan-Feature in der Diskussion – eher ein Thema für die ferne Zukunft.
  • Mechanik zur Wiederbelebung im Gespräch: Soll, wenn es kommt, allerdings extrem teuer und laut in der Benutzung sein und dazu noch lange dauern, wenn ihr den entsprechenden Gegenstand nutzt.
  • Noch keine Gedanken an eine Möglichkeit zum Account-Reset. Kann allerdings nachgeliefert werden, falls die Fans es wünschen.
  • Derzeit noch teilweise fehlerhaft: Vögel sollen bei Annäherung eines Spielers wegfliegen und so die Position offenbaren.
  • Beute von getöteten Monstern auf dem Boden verschwindet vergleichsweise schnell. Seht ihr diese, sind also wahrscheinlich andere Spieler in der Nähe.