Die neue Agentin zum Release von VALORANT am kommenden Dienstag heißt „Reyna“ und ist ein Vampir. Diese und ein paar mehr kleinere Infos konnten wir bereits am gestrigen Samstagabend mit euch teilen. Ein richtiges „Champion-Spotlight“ wie man es aus dem Hause Riot Games normalerweise für neue Charaktere – beispielsweise auch in League of Legends – kennt, blieb jedoch zunächst aus.

Vor diesem Hintergrund teilte noch in der Nacht zum Sonntag ‚Riot Morello‘, seines Zeichens Character Design Lead für VALORANT, ausführlichere Informationen zu den Fähigkeiten des elften VALORANT Charakters Reyna. Sie wird, wie bereits von vielen Spielern vermutet, eine Duellantin, die ein unfassbar hohes Potenzial mit sich bringt, das Spiel in mehreren Runden massiv zugunsten der eigenen Mitspieler zu beeinflussen. Nutzt sie dieses Potenzial jedoch nicht, ist sie beinahe vollständig wirkungslos. Es sei demnach also auch ein hohes Risiko, Reyna in die eigene Teamkonstellation aufzunehmen, erklärt ‚Morello‘.

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Das kann Reyna wirklich

Im gestern veröffentlichten Teaser, der auch einige Sekunden Gameplay von Reyna enthält, sind die Symbole ihrer Fähigkeiten sowie manche davon im Einsatz zu sehen. Was diese jedoch genau bewirken, war bisher eher Spekulation als wirklich bestätigt. Nun kommt etwas Licht ins Dunkel. Vorab: Reyna ist maßgeblich darauf angewiesen, Gegnern eigenhändig das Leben zu nehmen. Denn nur durch Todesstöße bekommt sie ihre wichtigste Ressource.

Die „Get Frags“-Agentin, so wird Reyna vom Character Design Lead betitelt, braucht sogenannte Seelenkugeln, um zwei ihrer wichtigsten Skills einsetzen zu können. Assists reichen dazu nicht aus. Speichern oder sammeln lassen sich die Kugeln im übrigen auch nicht, sie halten nur wenige Sekunden an. Es gilt sich nach einem geglückten Abschluss also zeitnah zu entscheiden, welche der beiden Fähigkeiten, die sich ihre Aufladungen teilen, genutzt werden soll. Zur Wahl stehen:

  • Heilung auf maximales eigenes Leben und „Überheilung“ auf bis zu 50 Rüstung
  • Einige Sekunden unverwundbar und unfähig selbst zu schießen

Bleibt noch ihre ultimative Fähigkeit. Diese erlaubt es ihr Kugeln schneller aus ihrer Waffe zu verschießen, schneller nachzuladen und das Rückstoßverhalten maßgeblich zu verändern. Ein richtiger Raserei-Modus also. Dieser startet sich in seiner Dauer übrigens neu, wenn ihr einen Abschuss erzielt, während der Skill aktiv ist. Zudem verbessert er die Skills, die mit den bereits erklärten Seelenkugeln aktiviert werden können.

Die einzige Fähigkeit, zu denen uns noch immer nicht alle Details verraten werden, ist das dunkle Auge, welches die Sicht von Gegnern zu beeinträchtigen scheint, geht man nach den Bildern aus dem gestrigen Teaser. Ein paar Überraschungen sollen – so die Aussage von ‚Morello‘ auch noch für den Release am Dienstag bleiben.

Der vollständige Twitter-Thread

Wer noch einmal selbst die Äußerungen und Erläuterungen vom VALORANT Character Design Lead persönlich nachlesen möchte, kann dies auf Twitter tun:

Mehr zum Thema:

VALORANT: Riot enthüllt neue Agentin „Reyna“


Über VALORANT

VALORANT ist der neue First Person Shooter aus dem Hause Riot Games. Die Macher des berühmten League of Legends erweitern ihr Games Portfolio in mehreren Genres. Das ehemals „Project A“ genannte Spiel ist ein kompetitiver und im 5 gegen 5 gespielter FPS, der am 2. Juni 2020 erscheint. Das Gameplay lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Valves Counter-Strike: Global Offensive und Blizzards Overwatch bezeichnen. Auch Anlehnungen an Ubisofts Tom Clancy’s Rainbow Six Siege sind erkennbar.

Riot Games legt in Valorant extrem viel Wert auf einen guten Netcode, stabile Server und ein ausgereiftes Anti-Cheat System, um das Spielerlebnis so fair wie irgendwie möglich zu gestalten. Auch auf älteren Computern soll VALORANT eine gute Figur abgeben.

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