Seit dem gestrigen Mittwoch, 29. Juli 2020, haben Spieler in WoW Classic wieder alle Hände voll zu tun. Das erste Mal seit 15 Jahren gilt es wieder, allerlei Ressourcen für die Kriegsanstrengungen zu sammeln, um schließlich die legendären Tore von Ahn’Qiraj zu öffnen und einen Weg in den Raid zu bahnen.

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Wer sich engagiert, wird belohnt: Wer in Orgrimmar oder Ironforge benötigte Lieferungen abgibt, erhält dafür im Gegenzug sowohl Belobigungsabzeichen der eigenen Fraktion, weitere nützliche Items sowie natürlich das benötigte Kriegsmaterial für Ahn’Qiraj. Welche Rohstoffe und verarbeitete Gegenstände es dabei für Horde und Allianz erfordert (und welche Gegenstände sogar von beiden Fraktionen zusammengetragen und abgegeben werden können) erfahrt ihr jetzt.

Die Materialien für Ahn’Qiraj

Horde:

  • Gebackener Lachs (Kochkunst – 275)
  • Feuerblüte (Kräuterkunde – 205)
  • Schweres Leder (Kürschnerei/Lederverarbeitung – 150)
  • Mageres Wolfsteak (Kochkunst – 125)
  • Magiestoffverband (Erste Hilfe – 210)
  • Mithrilbarren (Bergbau – 175)
  • Friedensblume (Kräuterkunde – 1)
  • Unverwüstliches Leder (Kürschnerei/Lederverarbeitung – 250)
  • Zinnbarren (Bergbau – 65)
  • Wollverband (Erste Hilfe – 80)

Allianz:

  • Arthas‘ Tränen (Kräuterkunde – 220)
  • Eisenbarren (Bergbau – 125)
  • Leichtes Leder (Kürschnerei/Lederverarbeitung – 1)
  • Leinenverband (Erste Hilfe – 1)
  • Mittleres Leder (Kürschnerei/Lederverarbeitung – 100)
  • Regenbogenflossenthunfisch (Kochkunst – 50)
  • Gerösteter Raptor (Kochkunst – 175)
  • Seidenverband (Erste Hilfe – 150)
  • Würgetang (Kräuterkunde – 85)
  • Thoriumbarren (Bergbau – 250)

Horde & Allianz:

  • Kupferbarren (Bergbau – 25)
  • Lila Lotus (Kräuterkunde – 210)
  • Runenstoffverband (Erste Hilfe – 260),
  • Tüpfelgelbschwanz (Kochkunst – 225)
  • Dickes Leder (Kürschnerei/Lederverarbeitung – 200)

Wer sich also bereits in weise Voraussicht um die eigenen Berufe gekümmert und im Optimalfall sogar schon ein Ressourcenlager angelegt hat, profitiert genau jetzt. Wenn die Ressourcen gesammelt sind, werden sie zur Burg Cenarius in Silithus gebracht. Im Anschluss wird die Quest „Schlagt den Gong!“ freigeschaltet (dazu müsst ihr allerdings als Voraussetzung die Questreihe für die Erschaffung des Szepters der Sandstürme durchlaufen haben).

Titel: Skarabäusfürst

Jetzt geht es um Belohnungen – und zwar die richtig begehrten. Der erste Spieler, der es pro Realm schafft, die Questreihe „Szepter der Sandstürme“ abzuschließen und im Anschluss auf den Gong zu schlagen, wird der einzige „Skarabäusfürst“ des Realms. Zudem wird ihm die Qirajipanzerdrohne verliehen, die als Reittier nicht nur in der Instanz, sondern auch in der offenen Welt beschworen werden kann.

Das zugehörige Item, der „scharze Qirajiresonanzkristall“, ist im Anschluss an die Verleihung des Titels zehn Stunden lang zu bekommen. Wer in diesem Zeitraum ebenfalls auf den Gong schlägt, wird also nicht mehr mit dem Titel, aber noch immer mit dem extrem seltenen Reittier belohnt. Im Anschluss lohnt sich der Abschluss der langen Quest noch immer. Denn in jedem Fall und zeitlich unbegrenzt gibt es den „Schatz des Zeitlosen“, in dem eine von vier epische Waffen, Erfahrung, Ruf und Gold stecken.

Der Krieg tobt auf jedem Level

Der Fraktionenkrieg, der durch das Event im Spiel tobt, bietet sowohl Charakteren im Levelprozess, als auch Spielern auf der Maximalstufe die Möglichkeit, sich aktiv in die Schlacht für die eigene Fraktion zu stürzen. Für die noch nicht ganz so Schlagkräftigen geht es im legendären und berühmt-berüchtigten Brachland als auch in Tausend Nadeln um die Vorherrschaft.

Wer seinen Charakter bereits bestens auf die neuen Raids vorbereitet hat, sollte sich eher den Kampfhandlungen in Silithus, Tanaris und Feralas anschließen. Für erfolgreiche Kämpfe warten Gold, Erfahrung und Ruf bei der Fraktion Brut Nozdormus sowie generell eine erhöhte Chance auf seltene Beute.

Nach dem Krieg ist vor dem Raid

Am großen Ende der ganzen Aufregung steht natürlich der Zugang zu den zwei Raids „Ruinen von Ahn’Qiraj“ (20 Spieler) und „Tempel von Ahn’Qiraj“ (40 Spieler). Wer sich mit seiner Gilde oder anderweitig organisierten Schlachtzügen dort beweist, auf den warten mächtige Belohnungen und die wohl mit begehrtesten Gegenstände aus ganz WoW Classic.

Die Zugänge zu beiden Dungeons werden nach dem Ende es zehnstündigen Kriegs freigeschaltet. Viel Erfolg und guten Loot!

Burning Crusade Server bereits in Aussicht?

Während sich der WoW Classic Content nun drastisch dem Ende nähert, fragen sich die Spieler (und auch wir) immer mehr, was Blizzard im Anschluss an den Content plant, um die Spieler beschäftigt zu halten und Inhalte zu bieten. Bereits im März feuerte Blizzard selbst die Gerüchteküche an, als sie eine Umfrage an einige Spieler verschickten, in der abgefragt wurde, wie diese sich die Umsetzung und den Übergang zu klassischen The Burning Crusade Servern vorstellen könnten.

Mit etwas Glück hören wir von diesem Projekt in naher Zukunft ja schon neue Details. Sobald es in dieser Richtung etwas Neues gibt, erfahrt ihr es selbstverständlich auf Gaming-Grounds.de.

Was denkt ihr? Erfahren wir in naher Zukunft etwas Neues zu klassischen TBC Servern?
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Was denkt ihr? Erfahren wir in naher Zukunft etwas Neues zu klassischen TBC Servern?x

Welche Neuerungen mit The Burning Crusade in World of Warcraft Einzug hielten und welche Infos es bereits zu einer möglichen Classic Umsetzung der ersten Erweiterung gibt, lest ihr hier:

WoW: Bestätigt Blizzard hier „Classic Burning Crusade“?

Über WoW Classic

Nach langem Begehren der WoW-Gemeinde, zahlreichen Fan-Projekten, Private-Servern und vielem mehr hatte Blizzard 2019 endlich ein Einsehen. Mit  belebt der Entwickler eines der größten Online-Rollenspiele aller Zeiten die Anfänge einer magischen Welt wieder, die Millionen von Spielern über 15 Jahre lang in ihren Bann gezogen hat und es bei einer großen Community weiterhin tut.

Einmal die Uhr zurückdrehen: Wie oft wünscht man sich in allen möglichen Situationen und Lebenslagen diese Option? Mit World of Warcraft Classic wird dieser Traum zumindest zu einem Teil wahr. Am 27. August 2019 ist es plötzlich wieder fast 2004. Keine Blutelfen, Draenai, Worgen, Goblins, Todesritter, Dämonenjäger, Klassenhallen, World Quests und 120 Level. All das vergessen wir in Classic und konzentrieren uns auf das, was mal wichtig war. Der Weg zu Level 60, eine Gemeinschaft, die sich kennen lernt und gemeinsam Azeroth Stück für Stück erschließt. Viele Fans erhoffen sich zumindest genau das.

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