Sofern ihr gern PvP in Wow TBC Classic spielt, ist dieses Thema seit Wochen omnipräsent für euch. Welches Thema? Schlachtfelder und Ehre. Denn die Wartezeiten, die aufzubringen sind, um endlich auf ein Schlachtfeld eingeladen zu werden, haben teilweise absurde Längen angenommen. Insbesondere aufseiten der Horde.

PvP Enthusiasten ließen ihren Frust über die fehlende Option vernünftig PvP spielen zu können in zahlreichen Foren und Online-Plattformen aus. Nun reagiert Blizzard endlich mit einer Option, die vielversprechend klingt, um tatsächlich eine langfristige Lösung sein zu können. Ab heute läuft ein neuer Test, der es ermöglicht, abermals Schlachtfelder gegen Gruppen der eigenen Fraktion auszutragen.

TBC Classic: Darum muss Blizzard sich jetzt um die Ehre kümmern

Wartezeiten drastisch reduziert

Die „False-Flag-Matches“ reduzieren die Wartezeiten drastisch. In einem ersten Test führte dies dazu, dass äußerst viele Partien innerhalb der gleichen Fraktion ausgespielt worden sind. Dagegen habe man seitens der Entwickler nun Maßnahmen ergriffen, um jene Wahrscheinlichkeit drastisch zu senken. Der Matchmaker brauche nun mehr Zeit, um ein solches Match zu erstellen.

Ebenfalls anders als im ersten Test wird die Anzahl der Spielenden, die sich gemeinsam für ein Schlachtfeld anmelden können, auf fünf – also eine Gruppe – beschränkt. Dies soll verhindern, dass volle Premade-PvP-Gruppen zufällig zusammengewürfelte Teams zerstören, ohne ihnen auch nur die kleinste Chance auf den Sieg zu lassen.

Allianz bekommt zusätzlichen Anreiz

Für Spielende aufseiten der Allianz wird im neuen Test, der ab heute und vorerst bis zum kommenden Mittwoch andauern wird, ein zusätzlicher Anreiz geschaffen, um sich ebenfalls für Schlachtfelder anzumelden. Demnach soll es eine wiederholbare Einberufungsquest für die Allianz geben, die wahlweise in einer beliebigen Hauptstadt oder in Shattrath angeboten wird. Annehmen könnt ihr den Einberufungsbonus bei einem Brigadegeneral der Allianz am jeweiligen Ort.

Sofern ihr die Quest angenommen habt und im Anschluss ein Schlachtfeld gewinnt, bekommt ihr eine Beutekiste, die eine „angemessene Menge“ an Verbrauchsmaterialien, Handwerksmaterialien und Währungen/Token beinhalten soll.

Im Anschluss an die einwöchige Testphase soll das Ergebnis erörtert und im Anschluss der Community vorgestellt werden, um das weitere Vorgehen zu planen. Grundsätzlich ist es an dieser Stelle fantastisch zu sehen, dass Blizzard auf die Beschwerden und Wünsche der Community eingeht und versucht sinnvolle Lösungen zu finden.

Leitsäulen sollen bestehen bleiben

Man habe sich die Maßnahme gegen das Problem der schwierigen PvP-Situation nicht leicht gemacht, denn man wolle aufseiten des Entwicklers und Publishers trotz allem einige Werte wahren, die WoW TBC Classic ausmachen. Diese Vorgaben, an denen man sich intern orientiert, beschreibt Community Manager Randy Jordan, den viele von euch unter seinem Nickname ‚Kaivax‘ kennen dürften, im zugehörigen Bluepost wie folgt:

  • „Emulieren Sie die Design-Säulen und Absichten der ursprünglichen Burning Crusade-Spielsysteme.“
  • „Nutzen Sie moderne Technik und modernes Design, um moderne Probleme zu lösen.“
  • „Nehmen Sie operative Änderungen am Spiel vor, um das Spielerlebnis zu verbessern.“
  • „Gehen Sie auf die Belange der Spieler auf eine Weise ein, die den Geist des ursprünglichen Designs des Spiels einfängt.“

Viele der Vorschläge, die zuvor aus der Community eingereicht worden waren, um dem Ehre- und Wartezeiten-Problem zu begegnen, hätten im Grundsatz gegen diese Prinzipien verstoßen. Mit den Austragungen von Schlachtfeldern innerhalb einer Fraktion will man genau das nun vermeiden.

Was haltet ihr von Blizzards Idee und Test, PvP Spielende in TBC Classic zufriedenzustellen?
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