Derzeit läuft auf YouTube eine der vielleicht populärsten und selbst produzierten deutschen Creator-Serien aller Zeiten. Die Rede ist von 7 vs Wild von Fritz Meinecke. Der Outdoor-, Survival- und Bushcraft-Enthusiast, der sich auf seinen Kanälen hauptsächlich mit genau diesen Themen beschäftigt, hat ein gigantisches Projekt ins Leben gerufen. Gigantisch nicht nur im Sinne des Aufwands, sondern vor allem auch im Hinblick auf den riesigen Erfolg. Jede der einzelnen Folgen, die zweimal die Woche erscheinen, erzielt mehrere Millionen Aufrufe.

Im Projekt geht es darum, dass im August 2021 Fritz Meinecke mit sechs Freunden in Schweden war, um dort wiederum jeder für sich in Isolation sieben Tage in der Wildnis zu überleben. Sieben Menschen, sieben Tage, sieben Gegenstände. Das Konzept: Jeder der Teilnehmer dokumentiert die eigenen Erfahrungen, um eine Vergleichbarkeit für die Zuschauenden zu schaffen. Wie gut das gelungen ist, könnt ihr jeden Mittwoch und Samstag auf dem YouTube-Kanal von Fritz Meinecke sehen. Derzeit sind bereits fünf Folgen verfügbar, 16 sollen es bis Ende Dezember insgesamt werden.

Vor dem Auftakt des Formats wurde an die Teilnehmer eine Liste aus etwa 50 Gegenständen verteilt, aus denen sie sich sieben heraussuchen durften, mit denen sie sich zutrauen, die Woche in Schweden zu überstehen. Nicht zu diesen Gegenständen zählt am Körper getragene Kleidung, das Erste Hilfe Set, Kamera-Equipment sowie ein Gerät zum GPS-Tracking, welches auch als Signalgeber fungiert.

In diesem Beitrag wollen wir euch alle Teilnehmer der möglicherweise erst ersten Staffel 7 vs Wild etwas genauer vorstellen und euch ihre sieben gewählten Gegenstände präsentieren. Wer hat sich für Tarp entschieden, wer für welchen Schlafsack und wer hat ein Angel-Kit dabei? Wer benutzt welche Werkzeuge von Axt, über Sägen bis hin zu Messern? Wir verraten es euch.

7 vs Wild: 7 Tage, 7 Teilnehmer, 7 Gegenstände

Jeder Teilnehmer hat bei 7 vs Wild ein Kamera-Set dabei, welches aus Akkus, Befestigungsmöglichkeiten, Ladegeräten, Powerbanks, Speicherkarten, eine Kopflampe und natürlich zwei Action-Cams besteht. Zuerst nennen wir die Utensilien, die nicht zum selbst gewählten Equipment gehören und die demnach eh bei allen gleich sind. Zu diesem Kamera-Set kommen Beutel, in denen die Tages-Herausforderungen auf Zetteln beigelegt sind. Dort können auch Maßbänder, Stoppuhren, Stifte und ähnliche Tools enthalten sein, um den Erfolg zu messen. Diese Zusätze dürfen nicht zweckentfremdet werden.

Ebenfalls bei allen mit dabei ist, wie schon kurz erwähnt, ein Erste-Hilfe-Set, welches jeder Kandidat möglichst zu jedem Zeitpunkt direkt bei sich haben sollte. Dieses ist mit einer Plombe versehen, um den Gebrauch verifizieren zu können. Die Nutzung geht mit einem Punktabzug in der Gesamtwertung einher. Wer darüber hinaus das noch einmal extra verplombte Handy innerhalb des Notfall-Sets gebraucht, um Hilfe zu rufen, scheidet aus der Wertung aus und wird disqualifiziert. Grundsätzlich ist dieses Set für den absoluten Notfall gedacht – auch diese Inhalte dürfen keinesfalls zweckentfremdet werden.

Kommen wir nun endlich zu den Teilnehmern.

Disclaimer: Wir haben euch ein paar der Ausrüstungsgegenstände (oder ähnliche) verlinkt, falls ihr euch selbst ausstatten wollt. Dabei handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn ihr diese nutzt könnt ihr uns kostenlos untersützten 🙂

Teilnehmer 1: Pascal aka „Der Bommel“

Der erste Teilnehmer bei 7 vs Wild ist „Bommel“ oder auch „Der Bommel“. Er gilt als Feinschmecker und Bierjunkie. Er hat in der Vergangenheit bereits diverse Projekte, auch gemeinsam mit Initiator Fritz, umgesetzt und unter anderem einen 100 Kilometer-Marsch erfolgreich absolviert. Bommel ist, wenn er nicht gerade in Schweden bei 7 vs Wild ist, oft mit seinem selbst modifizierten T5-Bus unterwegs. Zudem besitzt er eine Vorliebe für qualitativ hochwertige Outdoor-Produkte.

Pascal aka „Der Bommel“: 37 Jahre – 180 cm – 96,5 kg

Bommel hat dabei:

Größte Herausforderung nach eigener Aussage: Regen. Denkt, dass die Challenge für Chris am härtesten wird. Würde die 10.000 Euro Belohnung für den Sieger an die German Sea Rescue Society / Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) spenden.

Teilnehmer 2: David „Dave“ Henrichs

Teilnehmer Nummer 2 ist Dave. Er wird als kreativer Kopf, Jungunternehmer und Workaholic vorgestellt. Er bekommt zudem eine Außenseiterrolle zugeschrieben, da er über extrem wenig Erfahrung in diesem Bereich besitzt und auch seine Vorbereitung eher spärlich gewesen sein soll. Reichen seine Orientierung nach Lösungen und Ambitionen aus, um hier weit zu kommen? Er ist der absolute „Normalo“ im Teilnehmerfeld.

David „Dave“ Henrichs: 22 Jahre – 187 cm – 85,5 kg

Dave hat dabei:

Größte Herausforderung nach eigener Aussage: Trockener Schlaf, Nahrung, Einsamkeit. Er glaubt, dass niemand abbricht. Wenn jemand ausscheidet, dann zuerst er selbst. Würde die 10.000 Euro Belohnung für den Sieger an Amnesty International spenden.

Teilnehmer 3: Survival Mattin

Der dritte Kandidat bei 7 vs Wild ist Survival Mattin. Enger Freund von Fritz – die beiden necken sich regelmäßig, finden aber auch immer wieder zusammen. Wird beschrieben als Prepper, Überlebenskünstler und Entertainer. Betreibt, wie fast alle anderen auch, einen eigenen YouTube Kanal und hat schon im Vorfeld große Sorgen, dass die Einsamkeit ihn sehr belasten wird. Experimente und Selbstversuche gehören zu seinem Content-Mix.

Survival Mattin: 38 Jahre – 185 cm – 93,3 kg

Mattin hat dabei:

Größte Herausforderung nach eigener Aussage: Isolation. War noch nie in seinem Leben sieben Tage alleine und dabei auch noch ohne Social Media oder anderen sozialen Kontakt. Mattin glaubt ebenfalls, dass Chris der heißeste Kandidat ist, als Erster auszuscheiden. Wenig Erfahrung und eine lockere Einstellung führt er hier als Argumente ins Feld. Würde die 10.000 Euro Belohnung für den Sieger an den DLRG Lütjenburg e.V. spenden.

Teilnehmer 4: Niklas on Fire

Schon sind wir beim vierten Teilnehmer des Experiments. Niklas on Fire ist eigentlich Jäger, Feuerwehrmann, Kletterer und dazu auch noch Rettungssanitäter. Wichtige Entscheidungen trifft er also andauernd.

Niklas on Fire: 25 Jahre – 180 cm – 78,1 kg

Niklas hat dabei:

Größte Herausforderung nach eigener Aussage: War noch nie sieben Tage alleine und ohne Handy. Denkt, dass am ehesten Chris oder Dave als Erstes ausscheiden. Würde die 10.000 Euro Belohnung für den Sieger an die Jugendfeuerwehr spenden.

Teilnehmer 5: Chris aka „Reloadiak“

Teilnehmer Nummer 5 ist Chris. Im Internet ist er als Content-Creator unterwegs und dort auch unter dem Nickname „Relodiak“ bekannt. Neben reinen Online-Formaten ist er auch für seine Lost Place und Urban Exploring Videos bekannt. Auch im Bereich Outdoor und Bushcraft hat er erste Erfahrungen. Ihm wird allgemein eine hohe Leidensfähigkeit und Schmerztoleranz zugeschrieben. „Er muss es eben nur wollen“, ergänzt in Bezug darauf Fritz Meinecke.

Chris aka „Reloadiak“: 28 Jahre – 189 cm – 81,1 kg

Chris hat dabei:

Größte Herausforderung nach eigener Aussage: Essensbeschaffung, Kälte, Nässe. Glaubt, dass Dave als Erster ausscheidet. Würde die 10.000 Euro Belohnung für den Sieger an das Tierheim Berlin spenden.

Teilnehmer 6: Fabio Schäfer

Fabio ist naturverbunden, MMA-Fighter, Mountainbike-Enthusiast und ganz nebenbei auch noch Familienvater. Er geht mit der ambitioniertesten Einstellung in das Projekt und möchte die Angst anscheinend noch etwas stärker spüren. Warum? Seht ihr gleich in der Liste seiner gewählten Ausrüstung.

Fabio Schäfer: 35 Jahre – 184 cm – 84,7 kg

Fabio hat dabei:

„Dafür brauchst du Eier aus Stahl“, mein Fritz zur doch sehr begrenzten Auswahl an Gegenständen, für die sich Fabio entschieden hat. Er hatte nach seiner vorherigen Liste von sieben Gegenständen keine Angst und wollte eine echte Grenzerfahrung. Das ist das Ergebnis daraus. Eigentlich wollte er nur das Messer nehmen, am Ende wollte er dann doch zumindest noch Feuer haben. Größte Herausforderung nach eigener Aussage: Nässe und Kälte. Aber auch die Familie wird er vermissen. Man bedenke: Nachts waren es einstellige Temperaturen. Wozu also ein Schlafsack?

Wer und ob jemand rausfliegt, wollte er vor dem Start nicht beurteilen. Er konzentriert sich lieber auf sich selbst. Würde die 10.000 Euro Belohnung für den Sieger an Wings for Life spenden. Die Organisation forscht seit Jahren an einer Heilung gegen Querschnittslähmung.

Teilnehmer 7: Fritz Meinecke

Nicht nur Initiator des Projekts, sondern auch erfolgreicher Content-Creator im Bereich Outdoor, Survival, Bushcraft und Lost Places. Er hatte die Idee zu 7 vs Wild und hat diese gemeinsam mit einem großen Team nun in die Realität umgesetzt. Diverse große Projekte, zumeist in kleineren Gruppen, haben ihm Erfolg und eine große Community beschert. Die Erwartungshaltung an ihn ist selbstverständlich besonders hoch.

Fritz Meinecke: 32 Jahre – 183 cm – 79,4 kg

Fritz hat dabei:

Größte Herausforderung nach eigener Aussage: Nahrung. Stellt sich im Verlauf der Folgen anders heraus. Aber kein Spoiler an dieser Stelle. Für ihn gab es im Vorfeld drei Wackelkandidaten: Dave (mangelnde Erfahrung), Chris und Bommel. Bei den beiden Letztgenannten könnten Motivation und Mindset entscheidend sein. Würde die 10.000 Euro Belohnung für den Sieger an Mission Erde e.V. spenden.

Mehr zu 7 vs Wild erfahrt ihr hier:

7 vs Wild: Wie der neue Survival-Hit YouTube stürmt