Am gestrigen Mittwoch, 24. November, war es endlich wieder so weit und es wurde die neue 7 vs Wild Folge 6 veröffentlicht. Endlich konnten die Zuschauer erfahren, wie es mit den verbliebenen Teilnehmern der selbst auferlegten Outdoor-Challenge weitergeht. Survival-Enthusiast Fritz Meinecke hatte insgesamt sechs weitere Freunde eingeladen, sieben Tage in der schwedischen Wildnis zu verbringen. Dabei gilt es nicht nur, die gesamte Zeit auszuhalten, sondern dabei auch möglichst viele Punkte in den täglichen Wettkämpfen zu erspielen.

Wer ist noch dabei?

Bereits in den ersten Tagen sind Rettungssanitäter Niklas on Fire wegen einer Kopfverletzung und David „Dave“ Henrichs wegen gesundheitlicher Probleme aus dem Experiment ausgeschieden. Im Spiel befinden sich also noch Initiator Fritz Meinecke, Pascal aka „Der Bommel“, Survival Mattin, Fabio Schäfer und der bislang sehr phlegmatische Chris aka „Reloadiak“.

So geht es weiter

[Achtung Spoiler!]

Jeder Spieler verfolgt seine eigene „Überlebensstrategie“. Während Fritz erwartungsgemäß viele der Herausforderung mit seinem Vorwissen meistern kann und so recht stabil durchs Projekt läuft, halten sich auch die anderen Teilnehmer durchaus gut. Survival Mattin scheint das Outdoor-Leben im Blut zu liegen, er fing bereits mehrere Fische und wirkt körperlich fit – ihm macht allerdings die Einsamkeit zu schaffen, was zu einem dramatischen Ende der Folge 6 führt (dazu gleich mehr). Auch Bommel kämpft offensichtlich mit der Isolation, scheint generell aber sehr gut aufgestellt zu sein. Auch wenn er noch keine großen Jagdbemühungen angestellt hat, seine Shelter-Konstruktion steht wie eine Eins und er scheint sich eher zu langweilen, der Survival-Trip wirkt bislang für ihn eher wie ein Spaziergang.

Chris nimmt ein wenig eine Sonderstellung in der Gruppe ein. Er wirkt etwas orientierungsloser in der Wildnis und verbringt die meiste Zeit auf seinem selbst gebauten Bett. Seine eher passive Art dürfte sich zumindest positiv auf seinen Energieverbrauch auswirken, langsam sollte er allerdings auch an seine Versorgung denken – er gilt wegen seiner leicht unorganisierten Art als Wackelkandidat.

Zum Schluss wollen wir noch auf Fabio eingehen. Statt der sieben verfügbaren Gegenstände startete er 7 vs Wild nur mit zwei Tools, einem Messer und Feuerstahl. Das sorgte anfänglich für Respekt und Häme zugleich – zeugt diese Entscheidung doch entweder von großem Selbstvertrauen oder großer Naivität. Diese Frage wird sich vermutlich in den nächsten Folgen klären. Bislang muss man Fabio allerdings loben: Mit ein wenig Glück und viel Erfindungsreichtum schaffte er es, sich einen respektablen Unterschlupf zu bauen. Bislang schlägt er sich gut, in der aktuellen Folge gibt es allerdings einen kleinen Motivationsknick. Nach exzessivem Genuss von Beeren (war da vielleicht eine schlechte dabei) erlebt er einen kurzen, aber wohl sehr schockierenden Moment der Orientierungslosigkeit, nachdem er einen Mittagsschlaf gemacht hatte.

Tagesaufgabe: Gegenstände abgeben

Die Tages-Challenge der Folge 6 trifft die Teilnehmer besonders hart. Im Umschlag befinden sich neben der Aufgabe nur ein Kabelbinder und ein Siegel. Die Outdoor-Freunde sollen Gegenstände abgeben und sich dadurch abhängig von deren Anzahl Punkte sichern. Es darf sich sowohl von den gewählten sieben Gegenständen als auch von der Kleidung getrennt werden. Anschließend landet die Abgabe im versiegelten Sack und darf bis zum Ende des Experiments nicht mehr benutzt werden.

Hier erfahrt ihr mehr über die Ausrüstung der 7 Teilnehmer:

7 vs Wild: Alle Teilnehmer und ihre Ausrüstung im Überblick

Lendenschurz, Messer und Mokassins

Zunächst fühlte sich Fabio benachteiligt, da er ja viel weniger Ausrüstungsgegenstände dabei hat. Genau dies wird allerdings bei dieser Challenge zum großen Vorteil. Das Orga-Team rechnet ihm nämlich die Gegenstände, auf die er zuvor verzichtet hat, an. Nach dieser Erkenntnis steigt die Motivation und Fabio kann ordentlich Punkte sammeln. Auch Fritz scheint hier sehr kreativ und wählt sorgsam aus, welche Gegenstände er nicht benötigt. Das Paracord, mit dem er sein Tape für sein Shelter befestigt hat, tauscht er durch die Stränge eines gefundenen Seils. Er möchte sogar seine Unterhose („Schlüppi“) abgeben.

Passend dazu lädt uns Fritz in Folge 6 zu einem intimen Stelldichein, als er das erste Mal zum Toilettengang antreten muss. Er sucht sich ein geeignetes Wasserloch neben einem Felsen und gewährt uns schräge Einblicke – glücklicherweise schaltet er die Cam frühzeitig vor dem großen Finale ab.

Bommel und Mattin scheint die Isolation nicht so gut zu bekommen. Jeder für sich durchlebt vor der Kamera einen Moment der Traurigkeit, zum Ende der Folge sieht man den eigentlich lautstarken Mattin sogar von einer sehr emotionalen Seite.

Wir sind jetzt schon gespannt, wie es weitergeht und freuen uns auf 7 vs Wild Folge 7. Ob es dann auch weitere Abgänger geben wird?

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