Endlich ist es soweit. Seit den frühen Morgenstunden des heutigen Samstags, 21. September, ist das neue für alle spielbar. Nachdem am vergangenen Wochenende exklusiv auf der PlayStation 4 getestet wurde, ist am Donnerstag das Wochenende gestartet. Bis zur Nacht von Freitag auf Samstag war dieses allerdings Vorbestellern und Key-Gewinnern vorbehalten.

Erst seit 3 Uhr ist die Testphase, die noch bis Montag, 23. September, andauert, für alle Interessierten zugänglich. Heruntergeladen werden kann die zirka 41 Gigabyte große Betaversion von Modern Warfare über die Blizzard App. Wir hatten das Glück bereits am Freitag die PC-Version von ausführlich inspizieren und anspielen zu können.

Was es alles zu entdecken gibt, wie sich der neueste Teil spielt und wie uns das Ganze in den ersten Stunden gefallen hat, lest ihr hier im Gaming-Grounds.de .

Ersteindruck und

Multiplayer Menü
Der Multiplayer steht im Fokus. Quelle: /

Inszenierung können die Call of Duty Macher, das ist keine Frage. Sogar die Introsequenz stimmt mit Ton und Bild schon atmosphärisch passend auf das intensive Setting ein. Im Hauptmenü angekommen bieten sich uns die Menüpunkte „Optionen“ und „Mehrspieler“. Die Kampagne oder kooperative Missionen sind in der noch nicht verfügbar. Doch das Event schimpft sich ja auch nicht umsonst „-“.

Nachdem der obligatorische Blick in die Grafik-, Audio- und Steuerungsoptionen getan ist, wollen wir auch direkt loslegen. Insgesamt drei übergeordnete Mehrspieler Modi stehen zur Auswahl. „Schnelles Spiel“, „Nachtsichtgerät“ und „Cyberangriff“. In den beiden Erstgenannten Punkten dürfen wir per Filter auswählen, für welche Spielmodi wir uns einreihen wollen.

Update: Seit der Freischaltung der Public ist auch der große 32 gegen 32 Ground War Modus im Spiel. Auch von diesem werden wir euch noch einen Ersteindruck präsentieren.

Eine Anmerkung direkt zu Beginn: In der lässt es sich momentan nur bis zu einem Accountlevel von 20 spielen, sodass noch lange nicht alle Inhalte verfügbar sind und ausgetestet werden können.

Die Möglichkeiten im Überblick

Zur Verfügung stehen „Team-Deathmatch“, „Herrschaft“, „Hauptquartier“, „Her 20-Spieler“ und „Hauptquartier 20-Spieler“. Sobald die ersten Gefechte geschlagen und wir einige Stufen aufgestiegen sind, lohnt sich auch der Blick in die weiteren verfügbaren Tabs im Multiplayer Menü. Dort gibt es unter „Waffen“, „Operator“ und „Quartiere“ eines der Kernelemente von Modern Warfare zu entdecken. Mit steigendem Account- und Waffen-Level schalten wir nach und nach diverse Anpassungsmöglichkeiten für den Charakter, seine Ausrüstung und natürlich Bewaffnung frei.

Waffenschmiede
Die Waffenschmiede. Quelle: /

Verschiedenste Ausrüstungen lassen sich hier ab Level 5 fast vollständig frei anpassen und kombinieren, um den ganz eigenen Gefechtsstil finden und gestalten zu können. Neben den bereits altbekannten Abschussserien gibt es zusätzlich eine aus insgesamt neun Feldaufrüstungen zu wählen, die uns in der Schlacht zusätzliche Vorteile bieten. Darunter befinden sich beispielsweise ein mobiler Schild oder Munitionskisten.

Eines der Highlights von Modern Warfare ist ohne Frage die Waffenschmiede, in der sich Waffen – je nach Level – fast komplett frei auf- und umrüsten lassen. Von neuem Mündungs-Aufsatz, über Unterlauf, Griff, Magazin, Visier und Schaft – hier darf gebastelt werden was das Zeug hält.

Auch neue Operator lassen sich für die beiden Fraktionen „Koalition – D-Day“ und „Treuebund – Krüger“ auswählen. Dabei unterteilen sich beide in jeweils drei Spezialeinheiten mit mehreren Charakteren. Über den Reiter „Quartiere“ lassen sich Rangfortschritt einsehen und die eigene „Visitenkarte“ anpassen. Ein Profilbanner, Embleme und Clantag lassen sich hier bestimmen.

Rein ins Spiel!

Abschussserien
Freischalten lassen sich natürlich auch wieder zahlreiche Abschussserien. Quelle: /

Direkt vorab: Wir belassen unsere Spielbeschreibung an dieser Stelle vergleichsweise grob und schicken euch nach einigen einführenden Worten zu unseren jeweiligen aufgezeichneten -Videos. Angesehen haben wir uns vor allem den Vergleich zwischen Tag- und Nachtkarten in den „normalen“ Spielmodi wie „Herrschaft“, „Team-Deathmatch“ oder „Hauptquartier“. Aber auch die Modi „Feuergefecht“ und „Cyberangriff“ machen mechanisch einen soliden ersten Eindruck.

Einen tollen direkten Vergleich zwischen den bislang verfügbaren Karten am Tag und in der Nacht bieten die Maps „Azhir Cave“ und „Hackney Yard“, die sowohl im Licht als auch in der Dunkelheit gespielt werden können. Während wir uns am Tag zunächst an das neue Gunplay und die Spielweise von Modern Warfare gewöhnen können, bietet der Nachtmodus, in dem wir fast permanent ein Nachtsichtgerät auf der Nase haben, eine nahezu komplett neue Shootererfahrung.

Denn so richtig durchs Zielfernrohr schauen ist somit nicht drin. Auch die Wahrnehmung von Umgebung, Mitspielern und Feinden ist eine gänzlich andere. Erschwerend hinzu kommt außerdem, dass uns grelle Effekte wie beispielsweise Granatenexplosionen noch deutlich mehr beeinträchtigen als am Tag.

Das

spielt sich definitiv realistischer als seine direkten Serienvorgänger. Damit haben die Entwickler von ihr Ziel ganz klar erreicht. Es gibt Türen aufzubrechen, Deckungen zu nutzen und vieles mehr. Dennoch verliert Modern Warfare den typischen Arena-Shooter Charakter an keiner Stelle.

Ruhepausen gibt es im Gefecht fast nie. Ständig suchen wir Deckung vor Snipern oder Granaten. Nach dem Ableben geht es direkt wieder ins Getümmel. So vergehen die einzelnen Runden wie im Flug. Uns hat die actiongeladene Ballerei jedenfalls direkt in den Bann gezogen. In den folgenden Videos zeigen wir euch jeweils ein komplettes und ungeschnittenes Gefecht am Tag und in der Nacht. Viel Spaß!

Grazna Raid am Tag – Hauptquartier

Azhir Cave in der Nacht – Team Deathmatch

Viele Fragen sich mittlerweile bestimmt schon: Was ist denn eigentlich mit dem ?! Wie funktioniert das Zusammenspiel der Plattformen PlayStation (auf dem bekanntermaßen vor allem die kompetitive Szene zuhause ist), der Xbox und dem Computer? Eine berechtigte Frage, die sich recht schnell beantworten lässt: Gut!

Warum gut? Einfach weil es sich zumindest in der Beta nach unserem Eindruck kaum im Gleichgewicht bemerkbar gemacht hat. Lediglich bei einzelnen Abschüssen war in der Kill-Cam das Greifen der Zielunterstützung zu erkennen. Insgesamt schlugen sich aber – zumindest in den Public-Matches – alle Parteien souverän und schnitten mal besser und mal schlechter ab.

Matchausgang
Anders als hier im Spiel gab es keinen klaren Ausgang zwischen dem „Duell“ der Plattformen. Quelle: /

Sobald das Spiel erschienen ist, werden alle -Gegner so oder so die Option haben auf ihrer eigenen Plattform zu bleiben und nur interne Spiele zu bestreiten. Damit klärt sich auch die Frage nach dem kompetitiven Aspekt und den dort eventuell vorhandenen Vor- und Nachteilen von ambitionierten Spielern.

Atmosphäre und Spielgefühl

Im Match angekommen sind wir sofort voll drin. Das haben wir zuvor bei Multiplayer Shootern in dieser Intensität selten erlebt. Die letzte vergleichbare Erfahrung war unserer Meinung nach Battlefield 1 zum Zeitpunkt seines Releases. Vor allem atmosphärisch kann Call of Duty mit dem neuesten Ableger dort mithalten.

Soldaten rufen, überall peitschen Geschosse durch die Luft und Explosionen verursachen teils ohrenbetäubenden Lärm. Krieg eben. In Kombination mit unserer selbst gewählten Ausrüstung versuchen wir alles, um das Match zugunsten unserer Fraktion zu bewegen. Ein starkes Trefferfeedback und klare Soundeffekte unterstützen das ansprechende Spielerlebnis.

Fazit

Call of Duty: Modern Warfare ist definitiv einer der besseren Call of Duty Teile. Wenn nicht sogar der Beste. Dieses abschließende Urteil ist an dieser Stelle jedoch verfrüht, da weder alle Inhalte zugänglich sind, noch alle Spieler Zugang zum Spiel haben. Bislang gefällt uns Modern Warfare, welches am 25. Oktober offiziell erscheint, sehr gut.

Mit den freischaltbaren Gadgets, level- und individualisierbaren Waffen und gelungenem fesselt der Titel jeden Shooter Enthusiasten viele Stunden an den Bildschirm. Hat man noch Freunde oder gar eine ganze Truppe an Mitspielern dabei, macht das Ganze natürlich wie immer noch einmal deutlich mehr Freude.

Eine der wenigen Schwächen sind (zum Status des aktuellen Beta-Wochenendes) kleinere technische Fehler wie kurze Ruckler oder Soundbugs im Spiel. Das ist jedoch nichts, was sich nicht bis zum Release noch beheben ließe.

Über Call of Duty: Modern Warfare

Der nächste Call of Duty Serienteil heißt einfach nur „Modern Warfare“ und erscheint am 25. Oktober 2019 für PlayStation 4, PC und Xbox One. Entwickler Infinity Ward konzentriert sich dabei wieder auf die stärkste Marke der gesamten Call of Duty Reihe und setzt seinen Fokus neben klassischem Multiplayer in aktuellem Setting auch wieder auf eine Story-intensive Einzelspielerkampagne sowie kooperative Missionen.

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