Nach dem ersten Playtest des neuen Battle Royals Bloodhunt Anfang Juli gab es zahlreiche Daten zum Auswerten. Diese haben die Entwickelnden von Sharkmob auch genutzt. Besser gesagt sind sie noch immer dabei, Schlüsse und Learnings aus der Testphase zu ziehen. Mit der Community wird zu diesem Thema über ein dreiteiliges Alpha-Fazit kommuniziert, um direkt an die Fans weiterzugeben, welches Fazit zu einzelnen Themen und Bereichen gezogen wurde.

Im ersten der drei Teile des Bloodhunt Alpha-Fazits ging es um das viel gewünschte Spielen mit Freunden als auch um das Thema der Fortbewegung im Spiel, die einen wesentlichen Bestandteil im Spiel darstellt. Wer diesen Bericht verpasst hat, findet die Informationen aufgearbeitet noch einmal hier zum Nachlesen:

Bloodhunt: Entwickler ziehen Alpha-Fazit

Fazit Teil 2: Archetyp-Balance und Matchmaking-Zeiten

Bloodhunt versetzt euch in das Vampire: The Masquerade Universum und lässt euch dabei in eine fiktive Version der tschechischen Hauptstadt Prag reisen, in der ihr wiederum in die Haut eines Vampirs mit übernatürlichen Fähigkeiten schlüpft. Diese Vampire unter Kontrolle der Spielenden sind in sogenannte Archetypen unterteilt, die sich jeweils auf andere Fähigkeiten spezialisiert haben.

Derzeit stehen euch im Spiel sechs unterschiedliche Vampire zur Verfügung, die sich auf drei Clans aufteilen: die Brujah, die Nosferatu sowie die Toreador. Nach der Auswertung des Community-Feedbacks als auch der Telemetriedaten habe sich herausgestellt, dass insbesondere die beiden Vampire des Nosferatu Clans besonders gut auf dem Schlachtfeld performt haben.

Nosferatu dominieren die Alpha

Das richtige Gleichgewicht bei der Balance zwischen vielfältigen Spielstilen als auch ausgewogenen Fähigkeiten zu erreichen, werde ein fortlaufender Prozess sein. Dies gelte sowohl für aktuelle, als auch für kommende Clans, erklärt Sharkmob. Jeder solle konkurrenzfähig sein und gleichzeitig einen ganz eigenen Platz in Bloodhunt haben. So sollen sowohl Updates als auch Optimierungen folgen, die die Clans immer wieder anpassen, um die Spielenden auf Augenhöhe mit ihnen agieren zu lassen.

Zunächst wird demnach wohl ein ordentlicher Nerf für alle Nosferatu-Fans kommen, macht euch schon einmal darauf gefasst! Alternativ könnte Sharkmob natürlich auch die entgegengesetzte Strategie verwenden und sowohl die Brujah als auch Toreador stärken, um diese wieder auf das Leistungsniveau der Nosferatu zu heben.

Welchen Weg fändet ihr besser?
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Matchmaking-Zeiten werden drastisch sinken

Wie Sharkmob Community Manager Jaqub Ajmal im zweiten Teil des Alpha-Fazits weiterhin erklärt, werden die langen Ladezeiten, die einige Testende kritisierten, in der Zukunft drastisch sinken. Diese sind momentan damit zu begründen, dass die Slots der Teilnehmenden in der Alpha stark begrenzt sind. Sobald es keine Beschränkungen in der Anzahl der Spielenden mehr gibt, werden demnach auch kürzere Wartezeiten entstehen, bis ein Match gefunden ist.

Insbesondere Regionen, die „nicht die höchste Anzahl an Teilnehmern an der Closed Alpha vor Ort“ hatte, seien von diesem Problem besonders betroffen gewesen. Als Backup-System wolle man seitens Sharkmob zudem ein sogenanntes „failsafe“ implementieren, welches während des Matchmakings sogar auf andere Regionen ausweichen kann, sollte die Spielersuche zu lange dauern.

Dies könne zwar zu technischen Problemen wie beispielsweise hoher Latenz oder im schlimmsten Fall sogar Packet Loss führen, sei aber immer noch besser, als die Suchenden gar nicht in ein Spiel zu lassen, so Ajmal in der Erklärung.


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