Das neue Call of Duty Vanguard steht in den Startlöchern. Bereits am 5. November geht das Franchise in die nächste Runde. In den Beta-Phasen konnten sich Spieler bereits einen Überblick über das kommende Gameplay machen. Während des Tests sahen sich viele Spieler aber mit einem leidigen Thema konfrontiert: Call of Duty Vanguard hat ein riesiges Cheater-Problem.

Bereits in der Beta störten die unliebsamen Zeitgenossen das Spielerlebnis und sorgten mit Aimbots und anderen Tricks für Unruhe. Besonders ärgerlich schien dies, da Entwickler zuvor doch ein besonderes neues Anti-Cheat-System versprochen hatten (mehr dazu). Branchen-Experte Tom Hernderson hatte daraufhin erklärt, dass das neue System noch nicht in die Beta integriert sei – bislang habe Vanguard schlicht das weniger effektive System von Warzone übernommen (@Twitter).

Das neue Anti-Cheat-System soll zum Release von Call of Duty Vanguard eingeführt werden und Cheatern das Leben erheblich schwerer machen. Es ist ein komplett überarbeitetes System und trägt den Namen „RICOCHET„, dies wurde nun in einem Übersichtstrailer vorgestellt (siehe unten).

Die Entwickler richten sich an die Cheater:

„Liebe Cheater,
wir lieben Spiele. Es ist unsere Leidenschaft.
Es ist uns eine Ehre, Spiele für die größten Fans der Welt zu entwickeln.
Wir machen es nicht immer richtig, aber wir geben unser Bestes.

Cheaten verdirbt den Spaß für alle.
Niemand mag Cheater.
Unser Ziel ist es, ein unterhaltsames und faires Spielerlebnis zu bieten.
Für unsere Entwickler.
Für unsere Fans.
Und vor allem…
für alle Call of Duty-Spieler.

Cheater sind nicht willkommen.
Es gibt keine Toleranz für Cheater, und bald werdet ihr wissen, was wir meinen.

Call of Duty“

RICOCHET – Details

Das neue Anti-Cheat-System RICOCHET soll verschiedene Techniken kombinieren, um Spielern ein ungestörtes Spielerlebnis zu ermöglichen. Dabei setzen die Entwickler auf neue Tools, die direkt auf den Servern laufen, einer aggressiveren Nachverfolgung und regelmäßigen Updates, um die Sicherheit ständig zu verbessern.

Verfügbar sein soll RICOCHET in Vanguard und später mit dem geplanten Pazifik-Update auch für Warzone. Parallel zu RICOCHET wird es einen Kernel-Level Treiber geben, der den Client-PC im Hintergrund überwacht, um etwaige Cheats zu erkennen und einzugreifen. Der Treiber soll allerdings nur dann aktiviert werden, wenn ein Spiel aktiv ist. Verfügbar sein wird der Schutz-Treiber wohl nur für den PC. Konsolen-Spieler müssen auf die anderen Sicherheitsfunktionen vertrauen.

Auch die Account-Sicherheit soll erhöht werden. Durch Zwei-Faktor-Authentifikation (2FA) soll eine missbräuchliche Nutzung von Profilen weiter vermindert werden.

Mehr wollen die Entwickler noch nicht verraten. So hat man gegenüber Cheatern zumindest einen kleinen Vorsprung. Ob und wie lange es dauern wird, bis auch dieses Sicherheitssystem überwunden werden kann, wird sich vermutlich im laufenden Betrieb zeigen. Klar ist allerdings, dass man den Cheatern offensichtlich endlich richtig den Kampf angesagt hat.

RICOCHET im Trailer

Hier könnt ihr mehr über das neue CoD-Anti-Cheat-System RICOCHET erfahren:


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