Am heutigen Freitag veröffentlicht CD Projekt Red (CDPR) ein neues Update für das SciFi-Rollenspiel Cyberpunk 2077. Dabei handelt es sich vielmehr um eine schnelle Hilfe, gegen einen Exploit.

Der Patch trägt den Namen “Hotfix 1.12” und ist vorerst nur für die PC-Version erhältlich. Dieser Fix soll vor allem eine bestehende Sicherheitslücke schließen. Diese ist wohl in Bezug auf die neuen Modding Tools aufgefallen.

Es wird dadurch verhindert, dass gefährlicher Remote-Code ins Spiel oder gar System eingespeist wird. Dies betrifft unter anderem die Savegames, könnte aber noch weitreichende Manipulationen erlauben. So könnte man damit wohl auch Zugriff auf das Geforce Now-System erlangen, wenn das Spiel dort über einen der NVIDIA Server läuft.

Beschrieben wurden folgende Fehlerbehebungen:

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  • ein Buffer Overrun / Pufferüberlauf wurde korrigiert
  • Nicht-ASLR-DLLs wurden entfernt / ersetzt.

In der Community kam es deswegen zu Kritik an CDPR, da wohl zunächst die Modder verantwortlich gemacht worden seien. Die besagte externe DLL sei allerdings nicht das Problem, sondern wäre der Exploit nur aufrgund einer Buffer Overruns möglich. So verteidigte sich der Cyberpunk 2077-Forum User yamasushi, der Ersteller der Cyber Engine Tweaks. Ein Plugin mit dem man sowohl das Spiel manipulieren als auch fremden LUA-Code einspeisen kann.

Die Stellungnahme des Users gibt es im offiziellen Cyberpunk-Forum.