DCP 2021: Die Gewinner des Deutschen Computerspielpreises

Am gestrigen Dienstag, den 13. April, fand die große Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2021 statt. Im Live-Stream wurden die nominierten Projekte vorgestellt und die Sieger gekürt. Durch die Sendung führten als Moderatoren Barbara Schöneberger und Uke Bosse. Streamerin Farbenfuchs blieb parallel im Kontakt mit der Community.

Der Deutsche Computerspielpreis wurde in diesem Jahr in 15 Kategorien vergeben, um die besten Games aus Deutschland und die kreativen Köpfe hinter den Spielen zu ehren. Die Auszeichnung ist mit Preisgeldern in Höhe von 790.000 Euro dotiert. Das ist ein Anstieg von 200.000 Euro im Vergleich zu den Vorjahren.

Die höchstdotierte Kategorie ist das „Bestes Deutsches Spiel“. Die diesjährige Gewinnerin in der Kategorie „Spielerin/Spieler des Jahres“ wurde ab diesem Jahr erstmals von der Community mitbestimmt. Der bisherige Publikumspreis entfiel dafür.

Eine Wiederholung des Live-Stream findet ihr weiter unten.

Gewinner in der Übersicht

Den Sieg in der Kategorie Bestes Deutsches Spiel konnte sich „Desperados III“ von Mimimi Games sichern. Das Münchner Studio gewann zudem in der Kategorie Studio des Jahres. Als Bestes Internationales Spiel wurde „The Last of Us Part 2“ von Naughty Dog ausgezeichnet. Den Sonderpreis der Jury erhielt der “Indie Arena Booth Online 2020”, mit dem sich unter anderem auf der gamescom viele kleine unabhängige Entwicklungs-Studios innerhalb einer eigenen Spielumgebung den Fans präsentierten. Spielerin des Jahres wurde Jasmin K., die als Gnu zu den erfolgreichsten Streamerinnen in Deutschland gehört.

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Alle Gewinner des Deutschen Computerspielpreises im Überblick:

Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro für das Gewinnerspiel)

  • Desperados III (Mimimi Games/THQ Nordic)

Die weiteren zwei Nominierten erhalten jeweils 30.000 Euro:

  • Cloudpunk (ION Lands)
  • Iron Harvest (King Art/Koch Media)

Bestes Familienspiel (dotiert mit 100.000 Euro für das Gewinnerspiel)

Die weiteren zwei Nominierten erhalten jeweils 20.000 Euro:

  • Curious Expedition 2 (Maschinen-Mensch/Thunderful)
  • Dorfromantik (Toukana Interactive)

Nachwuchspreise – Bestes Debüt (dotiert mit 60.000 Euro für das beste Debüt)

  • Dorfromantik (Toukana Interactive)

Die weiteren zwei Nominierten erhalten jeweils 20.000 Euro:

  • Penko Park (Ghostbutter)
  • Scribble It! (Detach Entertainment)

Nachwuchspreise – Bester Prototyp (dotiert mit 50.000 Euro für den besten Prototypen)

  • Passing By (Hannah Kümmel, Jan Milosch, Marius Mühleck, Ilona Treml)

Die weiteren vier Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:

  • Ampere (Laura Brosi, Mathieu Hentschel, Christopher Meier, Dave von Felten)
  • Get Together (Alyssa Cooper, Heinrich Hammann, Mathilde Hoffmann, Maike Koller, Moritz Reinert, Nicolai Scham, Simon Sturm)
  • Mukana – Battle of Asgard (Andreas Bechert, Felix Graf, Stefan Gruber, Tim Hoffmann, Alexander Keussen)
  • The Social Engineer (Fabian Fischbach, Daniel Hirschle, Pascal Jansen)

Beste Innovation und Technologie (dotiert mit 35.000 Euro)

  • Holoride (Holoride)

Beste Spielewelt und Ästhetik (dotiert mit 35.000 Euro)

  • Cloudpunk (ION Lands)

Bestes Gamedesign (dotiert mit 35.000 Euro)

  • Dorfromantik (Toukana Interactive)

Bestes Serious Game (dotiert mit 35.000 Euro)

  • Welten der Werkstoffe (Cologne Game Lab der TH Köln)

Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 35.000 Euro)

  • Polarized! (Marcel-André Casasola Merkle/TheCodingMonkeys)

Bestes Expertenspiel (dotiert mit 35.000 Euro)

  • Suzerain (Torpor Games/Fellow Traveller)

Bestes Internationales Spiel (undotiert)

  • The Last of Us Part II (Naughty Dog/Sony Interactive Entertainment)

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel (undotiert)

  • Animal Crossing: New Horizons (Nintendo)

Spielerin/Spieler des Jahres (undotiert)

  • Gnu (Jasmin K.)

Studio des Jahres (dotiert mit 40.000 Euro)

  • Mimimi Games (München)

Sonderpreis der Jury (dotiert mit 10.000 Euro):

  • Indie Arena Booth Online 2020 (Super Crowd Entertainment)

game-Geschäftsführer Felix Falk gratuliert den diesjährigen Preisträgern:

„Gratulation an alle Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2021! Ob Spiele-Projekt mit Millionen-Budget oder Studierenden-Projekt: Der Deutsche Computerspielpreis zeigt abermals, wie groß die Vielfalt und das Potenzial der deutschen Games-Branche in allen Bereichen sind. Genau das werden wir als Branche durch die Games-Förderung des Bundes auch aus Deutschland heraus zukünftig noch besser nutzen können.“


Preisverleihung Wiederholung

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Alexander Panknin
Alexander Pankninhttps://www.gaming-grounds.de/
1985 geboren. Mit Doom, Quake und SNES aufgewachsen. War selbst in der Indiegames-Szene aktiv und schreibt nun auf gaming-grounds.de über seine große Leidenschaft: Videospiele.
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