In der 2. Bundesliga waren sie zuletzt ganz vorne und schafften sogar den Aufstieg, heute verkündete der Fußballverein Arminia Bielefeld allerdings die Beendigung der aktuellen E-Sport Bemühungen. Erst vor zwei Tagen hatte der VfB Stuttgart sein E-Sport Engagement eingestellt (hier zu lesen).

Während es bei VfB zu finanziellen Engpässen aufgrund der Corona-Pandemie gekommen sei, kommuniziert man beim Arminia Bielefeld anders. Es habe sich um eine Testphase gehandelt, die 2019 eingeläutet worden wäre, nun würde man sich im Bereich des professionellen Gamings allerdings vorerst nicht weiter widmen. Dies habe auch zur Folge, dass der DSC in der kommenden Spielzeit nicht mehr an der Virtual Bundesliga (VBL) teilnehmen wird.

Markus Rejek, kaufmännischer Geschäftsführer des DSC Arminia Bielefeld, dazu:

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„Wir haben von Anfang an gesagt, dass es sich für uns um eine Testphase handelt und wir uns offenhalten, die Entwicklungen zu beobachten und darauf zu reagieren. Um ehrlich zu sein haben sich unsere Erwartungen zum Thema eSport nicht erfüllt und wir haben feststellen müssen, dass eSports aktuell nicht zu dem Weg passt, den wir eingeschlagen haben. Wir wollen uns auf das Kerngeschäft Fußball konzentrieren. Der DSC Arminia Bielefeld ist dem Thema eSport generell nicht verschlossen. Wir können uns vorstellen, in Zukunft das Thema nochmal aufzunehmen, dann jedoch zunächst auf einem anderen Weg – von der Basis aus und nicht mit professionellem Gaming startend.“

Es bleibt abzuwarten, was die Entscheidung der Vereine für eine Auswirkung auf die deutsche E-Sport Landschaft haben wird.

Einzelne Stimmen kann man aber bereits vernehmen. So äußerte sich auch FIFA-Profi Mohammed „MoAuba“ Harkous nicht ohne Spott:

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