Das neue Horror-Spiel Dying Light 2 erscheint nach langer Wartezeit endlich am 4. Februar. Die Fortsetzung des ursprünglich 2016 erschienenen Spiels von Entwickler Techland wird für PC, PlayStation und Xbox erscheinen. Eine spezielle Cloud-Version für Nintendo Switch wurde auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr verschoben.

Als moderner Titel wird Dying Light 2 natürlich auch viele der neuen Next Gen-Features wie Raytracing bieten. Die grundsätzlichen Hardware-Anforderungen sind allgemein zwar moderat, wer aber in den vollen Genuss kommen möchte, der muss schon auf eine neue Grafikkarte am PC oder eine der beiden Next Gen-Konsolen zurückgreifen. Microsoft hat nun ein Video veröffentlicht, dass das Spiel auf der Xbox Series X zeigt. Darin werden drei verschiedene Grafikmodi vorgestellt, zwischen denen die Spieler wählen können. Das macht das Spiel an die eigenen Ansprüche anpassbar. Damit geht Techland auf die verschiedenen Arten von Spielern ein, doch dazu später mehr.

UPDATE: Hier findet ihr unseren Dying Light 2 Test

Die verschiedenen Grafikmodi

Zur Auswahl stehen:

  • Auflösungs-Modus – 4K @30FPS
  • Qualitäts-Modus – Raytracing @30FPS
  • Performance-Modus – @60FPS+

Techland lässt den Spielern die Wahl, so kann man sich entweder für eine höhere Auflösung entscheiden, mit dem 4K-Modus, die neue Raytracing-Technik genießen, im Qualitäts-Modus, oder mit dem Performance-Modus voll durchstarten. Letzterer zielt auf mindestens 60FPS bei einer immer noch hervorragenden Grafik.

Hier seht ihr das Vergleichsvideo:

Welcher Modus ist besser?

Für welchen Modus man sich letztlich entscheidet, hängt natürlich sehr stark von den eigenen Vorlieben ab. Ein beliebter Trend unter Gamern lautet allerdings: FPS vor Auflösung/Grafikfeatures. Wer einen besonders großen Fernseher hat, wird vielleicht zur 4K-Variante greifen wollen, ebenso ist es nachvollziehbar, dass man sich gerne mal Raytracing anschaut – immerhin ist dies ein relativ neues Feature. Diese Technik ist allerdings auch als richtiger FPS-Killer bekannt und sorgt in der Regel auch für ein etwas unklareres Bild.

Der Performance-Modus bietet mit 60 FPS ein deutlich flüssigeres Spielerlebnis. Hier haben die Entwickler offensichtlich an einigen Stellschrauben gedreht. Was schnell ins Auge fällt, ist allerdings das wesentlich klarere Bild im Performance-Modus. Dies könnte mit einer Reduktion des Motion Blur-Effekts zusammenhängen – dieser frisst in der Regel einige FPS. Außerdem liegt es in der Natur des Effekts, dass Motion Blur bei 60 FPS wesentlich dezenter wirkt.

Seht euch hierzu die Standbilder aus dem Video an:

Xbox Series S

Leider ist noch nicht viel bekannt zur Grafik von Dying Light 2 auf der Xbox Series S. Wir können aktuell nur mutmaßen und gehen davon aus, dass dort eine ähnliche Grafik wie Performance-Modus zu erwarten ist. Allerdings sollten sich die Spieler eher auf 30 FPS einstellen. Vergleicht man dies mit anderen Titeln auf der Xbox, dann dürfte dies eine realistische Erwartungshaltung sein. Es könnten zudem einige weitere Details etwas reduziert worden sein, Dying Light 2 dürfte aber immer noch sehr gut aussehen. Vielleicht überrascht uns Techland hier allerdings auch und wird auch auf der Series S 60 FPS abliefern. Das werden wir abwarten müssen.

Fazit

Vermutlich werden viele Spieler mit dem Qualitäts-Modus starten, dann irgendwann auf den Performance-Modus switchen und dort wegen des flüssigeren Gameplays verweilen. Was man aber generell sagen kann: Dying Light 2 sieht verdammt gut aus. Egal welchen Modus ihr wählt, ihr bekommt ein modernes Spielerlebnis mit toller Grafik und vielen Details. Viel spannender ist da die Frage, wie sich Dying Light 2 anfühlen wird. Das könnt ihr selbst ab dem 4. Februar herausfinden. Wir werden euch natürlich auch schon vorher mehr dazu berichten.

Dying Light 2 Test:

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