Mit der eSports Pro League (kurz ESPL) startet im Februar 2020 ein neues globales eSports Mediennetzwerk und eine neue eSports Turnier-Plattform. Gegründet wird sie von eSports Pte Ltd., die wiederum von eSports Investor und ehemaligen eSports.com CEO Michael Broda mitgegründet wurde, der iCandy Interactive Limited aus Australien sowie der Desania Innovator Berhad, ein auf Technologie und Innovation fokussiertes Unternehmen aus Malaysia.

Was ist die ESPL?

Gemeinsam wollen die drei Akteure die ESPL auf die Beine stellen, die im kommenden Jahr an den Start gehen soll. Der Fokus der eSports Turniere, die von der eSports Pro League ausgerichtet werden sollen, sollen sich nach Aussage der Verantwortlichen auf Mobile Games konzentrieren, aber auch kompetitive Formate auf PC und Konsolen seien geplant.

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Die ESPL soll eine neue Art von eSports Netzwerk werden, in dem ein offenes Ökosystem für Turniere, Medien, Brands, Publisher, Teams und Spieler entstehen soll. Ein weiteres Hauptaugenmerk soll auf der Community und der digitalen Interaktion liegen. Mit einer Mischung aus Online- und Offline-Turnieren will man eine „Bedroom-to-Champion“ Mentalität vertreten, bei der es jedem aufstrebenden eSportler möglich ist seine Fähigkeiten zu zeigen und am Ende sogar als Weltmeister dazustehen.

Pläne zum Launch

Zum Launch im Februar 2020 soll die ESPL in 16 Ländern auf drei Kontinenten verfügbar sein: Asien, Europa und Amerika. In den einzelnen Ländern will man, laut Pressemitteilung, mit erfahrenen Turnierorganisatoren zusammenarbeiten. Auch mit Publishern, die an gesunden und kompetitiven Gaming Events auf der ganzen Welt interessiert sind, wolle man Kooperationen eingehen.

Die erste ESPL Saison soll von Februar bis Dezember 2020 stattfinden, die Bekanntgabe von Details zu Titeln, Austragungsorten und Regeln steht indes noch aus.

Michael Broda, der als CEO der ESPL auftritt, sagt (übersetzt):

„Wir sind schon sehr gespannt darauf die erste Saison der eSports Pro League im Februar 2020 starten zu können. Die Rückmeldungen unserer internationalen Partner waren überwältigend positiv. Da ist unglaublich viel Interesse an der ESPL.“

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