Feelbelt ist ein deutsches Unternehmen, welches sich auf haptisches Feedback spezialisiert hat. Mit dem Feelbelt One erschien eine Hardware, die euch sämtliche Audiosignale spüren lässt. Dies erweitert die Immersion bei Musik, Film und besonders natürlich auch im Gaming-Bereich. Der Feelbelt Haptik-Gürtel wird dazu einfach um die Hüfte geschnallt und sorgt mit seinen 10 Impulsgebern für eine aufregende neue Art, Medien zu erleben.

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Nach dem erfolgreichen Start des ersten Hardware-Produkts geht es nun weiter und das Unternehmen ist auf Expansionskurs. Wie nun bekannt gegeben wurde, hat Feelbelt Ghost – feel it. übernommen. Dabei handelt es sich um ein Startup, welches ebenfalls haptische Lösungen entwickelt. Zum Portfolio von Ghost gehört eine Software, die eine einfache Gestaltung von haptischem Feedback ermöglicht. Die entsprechenden Muster für das Feedback lassen sich hardwareunabhängig designen und dann auf verschiedene Geräte übertragen. So können diese beispielsweise in haptische Gadgets oder auch ganze Sitze integriert werden. Dies geschah bereits in Zusammenarbeit mit der Mercedes-Benz Research Group und es entstand ein Autositz, der den Fahrer bei der Navigation mit Impulsen unterstützt.

Bei der internationalen Preisverleihung im Europapark gewann Ghost den AUREA Award für Interaction. AUREA ist eine der führenden europäischen Konferenzen für immersive Unterhaltung. Im Vorjahr erhielt Feelbelt selbst diesen Award im Bereich Experience.

Neue Produkte: Vielleicht ein HapticSuit

Zusammen mit dem Team und der Expertise von Ghost will sich Feelbelt nun vor allem dem neuen Metaversum widmen. Demnach darf man in Zukunft auch neue Produkte erwarten, die noch mehr Immersion bieten werden. Denkbar wären beispielsweise haptische Anzüge (HapticSuit), diese erwähnt Feelbelt explizit in einer aktuellen Pressemitteilung.

Diese würden Nutzern gegenüber dem Feelbelt One eine noch größere Bandbreite an Feedback bieten und eine bislang unerreichte Immersion liefern. Wie genau so ein Produkt aussehen könnte, ist aktuell noch unklar. Bei aller haptischen Hardware müssen die Entwickler stets einen guten Kompromiss zwischen Wirkung und Komfort finden. Woojer beispielsweise bietet neben dem Feelbelt-ähnlichen Woojer-Strap auch die Woojer Vest an, welche auf 6 Impulsgeber setzt und damit bereits Feedback für einen Großteil des Oberkörpers bietet.

Mit dem Feelbelt One ist bislang eine frontale Stereo-Ortung von Geräuschen möglich. Ein HapticSuit könnte dies noch deutlich erweitern und wie die Woojer Vest ebenfalls ein 360-Grad-Erlebnis ermöglichen. Wichtig dürfte dabei aber vor allem der praktikable Einsatz sein. Frei stehende VR-Enthusiasten sind da sicherlich flexibler als beispielsweise Konsolenspieler, die es gewohnt sind, bequem auf der Couch zu sitzen.

Wir sind schon sehr gespannt auf Neuigkeiten zu dem Thema und halten euch natürlich auf dem Laufenden.


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