Das rundenbasierte Rogue-RPG For The King hat mal wieder ein frisches Update erhalten. Trotzdem die Entwickler aktuell sehr stark an den Konsolenportierungen arbeiten, hat man auch weiter am Gameplay schrauben können. Mit dem Update vom 3. April kommen Änderungen am Balancing und einige Upgrades, die euer Abenteurerleben noch ein bisschen angenehmer gestalten sollen, in Spiel.

Neue Sprachen

For The King scheint vieles richtig zu machen, obwohl es sich hierbei bei weitem nicht um einen fetten AAA-Titel handelt, schneidet das Spiel auf Steam mit einer sehr positiven Bewertung durch die Spieler ab. Offensichtlich erfreut sich das Tabletop angehauchte Game auch im asiatischen Raum wachsender Beliebtheit – so entschied sich IronOak Games dann wohl auch neue Sprachen zu erschließen: For The King ist nun auch in Japanisch und Koreanisch spielbar.

Trading Cards

Eher eine kleine Änderung, die Spieler mit ausgeprägtem Sammlertrieb allerdings befriedigen dürfte: Es gibt 6 neue Steam-Sammelkarten zu erspielen.

Mobile Boote

Boote können nun wieder „aufgenommen“ werden. So können sie entweder an einen anderen Ort transportiert oder verkauft werden. Dies funktioniert nur, wenn sich das Schiff auf einem Feld angrenzend zu einem Hafen oder einer Stadt befindet und wenn es vollständig repariert wurde. Im Servicemenü, in dem ihr sonst auch das Schiff reparieren könnt, befindet sich nun der Punkt „Reclaim Shp“ für diese Zwecke.

Im Servicemenü könnt ihr euer Schiff managen. Quelle: Curve Digital, IronOak Games

Das hat vor allem den Vorteil, wenn ihr euer Boot in einem sehr kleinen Gewässer gekauft habt und merkt, dass ihr es eigentlich viel lieber im benachbarten Meer zu Wasser lassen würdet.

Änderungen am Schwierigkeitsgrad

Mit dem Update haben sich die Entwickler entschlossen, das Spiel auch in der Schwierigkeit weiter anzupassen. Das sollte vielen Spielern einen leichteren Zugang zu diesem doch recht anspruchsvollen Game verschaffen. In den Spielmodi Apprentice und Journeyman habt ihr nun mehr Leben und mehr Zeit, bis das Chaos über euch hereinbricht. Das soll vor allem einen etwas entspannteren Anstieg der Schwierigkeitskurve gewährleisten.

Weiterhin kann der Schwierigkeitsgrad auch über die Hauseregeln (House Rules) angepasst werden:

For The King ist zu schwer? Einfach anpassen mit Hausregeln. Quelle: Curve Digital, IronOak Games

Vexor und seine Chaoshunde

Ebenfalls in den niedrigeren Schwierigkeitsgraden des FTK-Modus wurde auch die Begegnung mit dem Enboss Vexor angepasst. Dieser befindet sich in Harazuel, dem letzten Dungeon, und wird von seinen Chaoshunden begleitet. Diese Bösewichte sind nun etwas langsamer und verursachen weniger Schaden. Die Hunde können ebenfalls weniger Angriffen ausweichen und verursachen seltener kritischen Schaden. Vexor selbst greift nun weniger aggressiv an und verwendet weniger Gruppenattacken.

Zum FTK-Update

For The King ist niedlich, fängt entspannt an, entfaltet dann aber schnell seinen doch recht stattlichen Schwierigkeitsgrad. Kommt ihr als Anfängern noch gut zurecht, nimmt der Schwierigkeitsgrad im zunehmenden Spielverlauf oder in anderen Spielmodi rapide zu. Dass IronOak Games also noch mal etwas am Balancing schraubt, ist nachvollziehbar. Sicherlich wird man damit auch einer breiteren Spielerzahl im Standardspiel gerecht. Hardcore-Spieler haben nach wie vor die Möglichkeit einen der höheren Schwierigkeitsgrade zu wählen oder schlicht eigene Hausregeln aufzustellen. Damit sollten beide Parteien glücklich werden. Angst haben braucht man indes nicht, der Entwickler hat bisher ein gutes Gespür für Änderungen bewiesen und so spielt sich For The King auch ein Jahr nach dem offiziellen Release besser als je zuvor.

Wer sich jetzt fragt: „Was ist eigentlich dieses For The King?“ Der kann hier beherzt zugreifen:

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Alexander Panknin

Spielejournalist bei gaming-grounds.de
1985 geboren. Mit Doom, Quake und SNES aufgewachsen. War selbst in der Indiegames-Szene aktiv und schreibt nun auf gaming-grounds.de über seine große Leidenschaft: Videospiele.
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