Es werde Licht auf dem Schreibtisch! Mit der ScreenBar hat der Hardware-Hersteller BenQ schon eine ganze Weile einen wahren Spezialisten im Programm, wenn es um ergonomische PC-Beleuchtung geht. Die selbsternannte Monitor-Schreibtischlampe hat eigentlich nur einen Auftrag: sie bringt euch Licht genau dort, wo ihr Licht braucht und zwar ohne euch dabei zu blenden.

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Das hört sich vielleicht erstmal gar nicht so spektakulär an, doch die meisten PC-Nutzer achten am wenigsten auf die Beleuchtung. Das ist nicht nur schlecht für die Augen, es wirkt sich auch negativ auf eure Konzentration aus. Das klingt jetzt alles nach Bildschirmarbeit oder Hausaufgaben, aber auch im ambitionierten Gamer-Bereich, kann euch eine richtige Ausleuchtung Helfen, euch besser zu fokussieren.

BenQ hat uns auf Anfrage dankenswerterweise ein Modell der ScreenBar zur Verfügung gestellt, damit wir uns das Gerät mal genauer anschauen können. Die Lampe ist in zwei Varianten verfügbar, einmal als ScreenBar und als ScreenBar Plus – dazu später mehr.

BenQ ScreenBar – Überblick

Die BenQ ScreenBar ist eine Lampe, welche aus einer Reihe LEDs besteht, die in einem röhrenartigen Gehäuse eingelassen sind. Mit einem speziell entwickelten Greifarm, wie man ihn ähnlich von einigen Webcams kennt, kann man die Lampe sanft am oberen Bildschirmrand arretieren. Dadurch, dass die Lampe quasi nur aufliegt, kommt es dabei zu keinen Schäden am Bildschirm. Durch den verstellbaren Arm, passt die ScreenBar an den meisten Bildschirmen.

Angeschlossen wird die Leuchte dann per Micro-USB-Kabel. An vielen Monitoren ist bereits ein USB Port vorhanden, den man für die ScreenBar nutzen kann (der Strom reicht aus). Ein besonderes Merkmal der Lampe ist, dass der Lichtschein sehr gerichtet nach unten fällt. Dabei entsteht ein Lichtkegel, der den Bereich vor dem Monitor ausleuchten soll, ohne dabei auf den Bildschirm zu scheinen oder den Benutzer zu blenden. Mittels Sensor erkennt die Lampe auf Wunsch die Umgebungshelligkeit und passt das Licht automatisch an.

benq screenbar lichtkegel
In dieser Grafik von BenQ kann man sehr schön sehen, wie der Lichtkegel bei der ScreenBar und bei herkämmlichem Licht fällt.

Wie erwähnt gibt es zwei Varianten der ScreenBar. In der Plus-Version hängt die Lampe an einem Kontrolleinheit in Form eines Drehreglers, den man sich auf den Schreibtisch legen kann, dies soll die Einstellung des Lichts noch einfacher gestalten. Neben der Helligkeit lässt sich nämlich noch die Farbwärme einstellen, der Helligkeitssensor aktivieren (Auto Dimmer) und natürlich das Licht an und aus schalten. In der Standardvariante der Screenbar sind diese Funktionieren per Touch-Schalter direkt am Korpus der Lampe erreichbar. Während die ScreenBar mit zirka 99 Euro zu Buche schlägt, muss man für die Variante mit Fernbedienung rund 130 Euro einplanen.

Wer gerne einen aufgeräumten Schreibtisch hat, sollte allerdings auch mit der einfachen Variante gut fahren, da die grundsätzliche Beleuchtung identisch ist. Die Lampe selbst ist standardmäßig schwarz, in der teureren Variante sieht sie etwas metallisch grauer aus.

BenQ ScreenBar Bilder

Technische Daten

 Lichtquelle: zweifarbige LED‎
 Farbwiedergabeindex: Ra >95
 Leuchtdichte: 1000 lux im Zentrum (Höhe 45cm)
 Lichtstrom: 2700K : 300lm ; 6500K : 320lm
 Farbtemperatur: 2700 ~ 6500K
 Lebensdauer: 50.000 Stunden
 Stromeingang: 5V, 1A USB port‎
 Stromverbrauch: 5 Watt (max.)‎
 Materialien: Aluminiumlegierung, PC / ABS
 Maße: 45cm x 9,0cm x 9,2cm‎
 Nettogewicht: 0,53 kg‎

Fazit zur ScreenBar

Die ScreenBar von BenQ ist wirklich ein nützliches kleines Helferlein. Ein agut ausgeleuchteter Arbeitsplatz ist sehr angenehm und kann helfen sich besser auf das Geschehen auf dem Bildschirm zu konzentrieren. Die Ausleuchtung des Schreibtisches geschieht in einem sinnvollen Radius vor dem Bildschirm – auch vor einem Ultrawide-Screen hat das bei uns gut funktioniert. Anfänglich muss man die Lampe natürlich passend einstellen, damit etwaige Staubpartikel auf dem Monitor nicht angeleuchtet werden und man selbst nicht geblendet wird. Danach ist die ScreenBar wirklich komfortabel: set and forget. Wie angenehm das Licht ist, fiel uns besonders dann auf, als wir die Lampe zum Testen manuell abgeschaltet haben – viele Schreibtischlampen schaffen nur eine unausgewogene Beleuchtung, blenden oder sorgen für Lichtkegel auf dem Monitor.

Die Farbtemperatur lässt sich bei der BenQ ScreenBar ebenfalls gut justieren, so gibt es ein warmes, gelbliches Licht oder ein eher kühles, bläuliches Licht. Wir haben uns meist auf einen mittigen Wert eingependelt, der ist sehr Tageslicht ähnlich und neutral. Die Automatik für die Helligkeit funktioniert zuverlässig. Wer die ScreenBar allerdings an den Bildschirm anschließt und häufig den Energiesparmodus benutzt, sollte überlegen, die Lampe lieber über eine externe Stromversorgung oder an den PC anzuschließen – an manchen Monitoren hatten wir sonst Dauerlicht.

Wir können die ScreenBar allen empfehlen, die noch keine idealer PC-Beleuchtung eingerichtet haben. Uns hat das angenehme Licht doch ziemlich schnell überzeugt. Für rund 100 Euro bekommt man hier eine gleichmäßige Ausleuchtung seines Arbeitsbereiches, besonders wer viel oder während der Arbeit vor einem Bildschirm sitzt, kann von der ScreenBar profitieren. Getestet haben wir die ScreenBar unter anderem mit dem EW2780Q Monitor, einen Test dazu findet ihr hier: BenQ EW2780Q

BenQ ScreenBar kaufen:

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