Mit der LM25 hat Lioncast einen direkten Nachfolger der beliebten LM20 Gaming-Maus auf den Markt gebracht. Es handelt sich dabei um eine RGB-LED-Maus mit 13 frei programmierbaren Tasten. Konzipiert wurde sie als Allrounder, ihre besonderen Stärken soll sie allerdings in Shootern, MOBAs und RTS Games ausspielen. Jedes technische Detail ist auf diese Genres angepasst.

Mit der mitgelieferten Software lassen sich insgesamt 5 Profile erstellen. Einmal in der LM25 gespeichert, funktioniert das individuelle Setup dann losgelöst an jedem Rechner. Neben einem stattlichen Funktionsumfang punktet die Maus besonders durch ihre ergonomischen Eigenschaften und einem Weight Tuning System. Die LM25 wurde technisch gegenüber der LM20 weiter optimiert und hat ein paar Upgrades erhalten und wurde so auf noch mehr Präzension ausgelegt.

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Die LM25 im Detail

Schick RGB-beleuchtet kommt die LM25 in mattem Schwarz daher.

Die Lioncast LM25 präsentiert sich mit schwarz-mattem Gehäuse. Der Rücken ist leicht angewinkelt und sorgt so für eine entspannte Handauflage. Das Material ist nicht gummiert, durch eine leicht aufgeraute Oberfläche bietet es einen angenehemen Grip. Der Daumen findet auf der linken Seite auf der Daumenablage guten Halt. Die LM25 ist für Rechtshänder optimiert. Die Anordnung der verschiedenen Taster ist durchdacht, alle Buttons lassen sich gut erreichen. Das Design richtet sich dabei an verschiedene Griffarten, so soll die Maus auch mit Palm-, Claw- oder Fingertip-Grip perfekt zu bedienen sein.

Das Mausrad ist beleuchtet, ebenso das Lioncast Symbol an der Hinterseite. Beide lassen sich in der Software unabhängig voneinander in Farbe und Leuchteigenschaften einstellen. Neben den 3 Standardtasten (links, rechts, Rad) gibt es auf der Oberfläche noch 4 mittig angeordnete Knöpfe. Diese funktionieren in der Grundeinstellung für die Browser-Steuerung vor und zurück und zur Anpassung der DPI in fünf Schritten (standardmäßig: 400, 800, 1200, 1600, 3200 DPI). Oben links finden sich zwei weitere Wahlschalter, die sich mit dem Zeigefinger leicht erreichen lassen. Diese kontrollieren werkseitig die Lautstärke. Das Rad ist deutlich gerastert und ermöglicht so eine gezielte Auswahl in spürbaren Schritten, die Scrollgeschwindigkeit lässt sich anpassen.

Weitere drei Taster an der linken Gehäuseseite sind mit dem Daumen zu bedienen. Diese liegen etwas weiter zurück als bei manch anderen Mäusen, lassen sich allerdings trotzdem gut erreichen. Besonders angenehm fällt hier die mittlere der Tasten auf, diese ist geriffelt, dies dient zur haptischen Orientierung. Ein weiterer Daumentaster liegt am Ende der Daumenablage. Die Maus wiegt je nach Bestückung durch Gewichteinsätze zwischen 100 und 120 Gramm.

Das Weight Tuning System besteht aus 8 kleinen Gewichten im Gehäuse.

Auf der Unterseite befindet sich der Profilwahlschalter, der optische Sensor und das Weight Tuning System. Letzteres präsentiert sich in Form eines Einschubschachtes. Hier können 8 kleine Gewichtpatronen eingesteckt werden. Damit lässt sich die Gängigkeit der Maus individuell anpassen. Geöffnet wird der Schacht durch Drehen.

Das Gehäuse wird mit einer Größe von circa 8 x 4 x 12,6 cm angegeben. Die Maus selbst steht auf PTFE-Füßen. Dieser sogenannte Polytetrafluorethylen Baustoff ist üblicherweise durch den Handelsnamen Teflon bekannt. Das sorgt für gute Gleiteigenschaften und eine  hohe Haltbarkeit. Angeschlossen wird die LM25 über ein circa 1,5 Meter langes, fest verbautes USB-Kabel. Dieses hängt mit einer besonderen Haltung am Gehäuse, durch das Lioncast ASR (Angled Stress Relief) soll stets eine perfekte Kabelführung gewährleistet bleiben.

Die Gaming Grade Switches von Omron sind sehr robust und versprechen einen perfekten Triggerpunkt und eine Haltbarkeit von 10 Millionen Auslösungen.

Die inneren Werte

Im Gegensatz zum Vorgänger (LM20) benutzt die LM25 keinen Avago 9800 Sensor mehr. Mit dem PixArt PMW3360 bietet die LM25 nun einen neuen 12.000 DPI Opischen Sensor. Dieser läuft noch präziser und soll so für ein genaueres Spielgefühl sorgen. Di  e Polling-Rate liegt bei 1000 Hz und sorgt damit für eine extrem kurze Reaktionszeit von 1ms. Der Sensor nimmt durch eine Hohe Abtastrate (250 IPSm 50G Geschwindigkeit) mehr Bewegungen auf als eine normale Maus, auch bei schnellen Moves.

Die LEDs erstrahlen in Rot, Orange, Gelb, Grün, Violett, Hellblau oder Aubergine. Die Helligkeit und Intensität lässt sich einstellen.

Die Software

In der Software lassen sich alle relevanten Eigenschaften der LM25 einstellen und in Profilen abspeichern.

Die volle Stärke spielt die LM25 vor allem dann aus, wenn man sie an seine eigenen Bedürfnisse mittels der Software anpasst. Hier kann sowohl die Standard-Tastenbelegung eingestellt werden als auch Beleuchtung und viele weitere Optionen. Ein Einstellungsset wird in einem der fünf Profile fest in der Maus gespeichert. Es lassen sich die DPI-Stufen (hier können jeweils X- und Y-Achse frei eingestelt werden), die Lift Range, die Abtastrate, Doppelklickgeschwindigkeit und eine Pfadkorrektur (Angle snapping) anpassen.

Wenn eine Taste als Key Shift zugewiesen wird, kann jeder Button eine Doppelbelegung aufweisen. Diese wird durch zusätzliches Halten der Key Shift Taste aktiviert. Somit sind über 20 verschiedene Befehle abrufbar. Wem das nicht reicht, der kann im Makro-Editor noch eigene Befehlsketten und komplexe Abläufe programmieren.

Ein besonderes Highlight gerade für FPS-Games ist die Funktion der Sniper Taste. Ein damit belegter Button, setzt die DPI beim Drücken temporär auf einen vordefinierten Wert zurück. Wer also beim Snipen gerne etwas genauer zielen möchte, der kann hier die Empfindlichkeit deutlich herabsetzen.

Die Lioncast LM25 im Video

Wir haben uns die Maus für euch mal genauer angeschaut. Im Video könnt ihr euch einen eigenen Überblick verschaffen:

Fazit zur LM25 Gaming-Maus

Mit der LM25 ist Lioncast ein würdiger Nachfolger der LM20 gelungen. Was sofort auffällt, ist die Ausrichtung auf die benannten Spiele-Genres. Gerade als FPS-Maus macht die LM25 eine gute Figur, hier machen sinvoll gestaltete Funktionen wie die Sniper Taste wirklich Sinn. Durch die vielen programmierbaren Knöpfe sollten aber auch alle MOBA-Liebhaber ihre Freude mit der Maus haben. Der RGB-Effekt sieht optisch gelungen aus, lässt sich gut anpassen, bleibt dabei aber unaufdringlich – ein Problem, das viele Konkurrenzprodukte durch übermäßigen LED-Gebrauch leider haben. Neben dem wirklich flotten Sensor, sorgen aber auch Details wie das hart-gerasterte Mausrad, die schnelle Zugänglichkeit der Tasten und ein sinnvolles Gewichtsmanagement für ein gutes Spielgefühl. Durch gute ergonomische Eigenschaften liegt die Maus auch nach langen Sessions noch gut in der Hand.

Für aktuell 39,95 statt 49,95 Euro kann man mit dieser Maus eigentlich nichts falsch machen. Das Upgrade ist spürbar und definitiv ein Kaufgrund gegenüber der bereits sehr spielbaren LM20. Zu beziehen ist die Gaming-Maus auch direkt beim Hersteller im Lioncast Shop:LM25 kaufen.

Passend zur Maus: Das Lioncast Apace High Performance Hybrid Gaming Mauspad

Auf diesem Pad gibt es genügend Platz für Mausakrobaten.

Wer passend zur Maus noch ein professionelles Mauspad sucht, der sollte sich auch das Lioncast Apace anschauen. Das robuste Mousepad wiegt stolze 320 Gramm und hat die Abmaße 400mm x 315mm x 2mm. Mit einer speziellen Oberfläche aus Stoff und Silikon bietet das Apace einen guten Untergrund für präzise Mausarbeit. Die 3D-Oberfläche hat gut Gleiteigenschaften, durch ihre leicht angeraute Struktur ermöglicht sie sehr genaue Bewegungen. Durch das verwendete Material ist das Mauspad komplett wasserabweisend. Auch bei kleinen Malheurs – durch abwischen lässt sich schnell wieder ein professioneller Arbeitsplatz herstellen (man kann es auch einfach abwaschen). Das Pad ist schwarz mit Apace und Lioncast Logos oben links und recht. Die Unterseite ist gummiert und rot, hier verrutscht wirklich nichts. Das Apace High Performance Mauspad gibt es für 24,95 Euro zum Beispiel auch direkt im Lioncast Shop: Apace Mauspad

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