Bethesda hat bereits im Jahr 2019 erstmals den neuen Shooter „Deahtloop“ vorgestellt, der bei den Entwicklern und Entwicklerinnen von Arkane Studios entsteht. Dieser schickt euch in der Rolle des Protagonisten Cold in eine mysteriöse Zeitschleife, die es zu durchdringen gilt.

Veröffentlicht werden sollte Deathloop eigentlich bereits Ende 2020, für den PC als auch die Next-Gen PlayStation. Doch der „Next-Gen-Shooter“, wie er in der Folge der Vorstellung auch öfter genannt wurde, musste im August vergangenen Jahres, bedingt durch die veränderten Arbeitsbedingungen im Kontext der Pandemie, auf das zweite Quartal 2021 verschoben werden.

Deathloop: Bethesda verschiebt Launch auf 2021

Auch aus festem Termin wird nichts

Nach dieser Verschiebung dauerte es nicht allzu lang, bis Bethesda im November 2020 sogar einen festen Releasetermin für Deathloop ausrief. Demnach hätte es am 21. Mai 2021 so weit sein sollen, dass die wartenden Fans von Singleplayer-Shootern in den neuen Titel eintauchen können.

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DEATHLOOP: Next-Gen Shooter hat einen Releasetermin

„DEATHLOOP erzählt die Geschichte zweier übernatürlicher Assassinen, die in einem ewigen Schlagabtausch gefangen sind. Der mit Scharfsinn und Waffen ausgetragene Kampf bestimmt jeden einzelnen Tag auf der Insel Blackreef, aber Colt hat eine Möglichkeit gefunden, diesen ein für alle Mal zu beenden – er muss nur den Loop brechen“, heißt es in der Beschreibung des Spiels.

Doch auch aus diesem Termin wird nun nichts mehr, wissen wir seit dem gestrigen Donnerstag garantiert. Die Verantwortlichen wendeten sich sowohl mit einer Videobotschaft als auch einem schriftlichen Statement an die Community, in dem sie die erneute Verschiebung erklären und begründen.

Der Grund für die erneute Verschiebung

So habe man die schwierige Entscheidung getroffen, die Veröffentlichung von Deathloop auf den 14. September 2021 zu verschieben, um sowohl die Qualität zu erreichen, der man sich verpflichtet habe, als auch die eigenen Ambitionen erfüllen zu können. Schließlich spiele auch die Gesundheit der Arkane Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle.

Die zusätzliche Zeit wolle man nun nutzen, um das Ziel zu erreichen, eine spaßige, stylische und umwerfende Spielerfahrung zu erschaffen. Zudem entschuldigen sich Game Director Dinga Bakaba und Art Director Sebastien Mitton im Namen des gesamten Arkane Lyon Teams für die längere Wartezeit und bedanken sich für die Leidenschaft und Aufregung, die von der Community bereits jetzt dem Spiel entgegengebracht werde. Man könne es kaum erwarten schon bald mehr von Deathloop zu zeigen.

Meinung

Mittlerweile ist es fast nicht mehr verwunderlich, wenn Spiele mehr als einmal verschoben werden. Dies haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten anhand von zahllosen Beispielen gesehen. Zum größten Teil sind die Verzögerungen auch äußerst nachvollziehbar. Fast kein Entwicklerteam kann logischerweise im Home-Office genauso gut und effizient arbeiten, wie in der gewöhnten Umgebung des gemeinsamen Büros. Auch den in der Szene oft schon fast als Standard angesehenen Crunch gilt es tunlichst zu vermeiden.

Problematisch wird es, wenn ein Publisher oder Entwickler mehrere konkrete Termine ausruft, die im Anschluss nicht eingehalten werden können. Was für ein PR-Desaster sonst daraus werden kann, haben wir am „Paradebeispiel“ Cyberpunk 2077 gesehen. Noch ist Deathloop nicht in dieser Situation, allerdings sollte man sich seitens Bethesda und Arkane nun darum bemühen, das zweite konkret angekündigte Datum auch wirklich für den Release zu nutzen.