„Wir sind im Plan“. Mit diesen Worten kommunizieren die eSportler beim und die Verantwortlichen hinter den Kulissen den in den verschiedenen Ligen. Nach einigen Erfolgen zum Auftakt gab es auch erste größere Rückschläge hinzunehmen. Nicht zuletzt das 0:7 gegen „Warkidz“ in der Proleague 3a holte das Team um Manager Patrick ‚PattePlay‘ Heydecke wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

In der Woche vom 11. bis zum 18. November 2019 standen für die Rot-Weißen insgesamt zehn Spiele auf dem Programm. Ein ordentliches Pensum, welches in Kombination mit dem veränderten und erweiterten Kader erst einmal auf konstantem Niveau absolviert werden muss.

Fehlende Konstanz

Viele kleine Fehler hätten dem Team in der vergangenen Woche Punkte gekostet, heißt es aus dem Vorstand. Sicher habe man sich die Begegnungen anders vorgestellt, insbesondere gegen als „schlagbar“ eingestufte Kontrahenten.

Vereinsmanager Patrick ‚PattePlay‘ Heydecke:

„Wir haben tolle Charaktere im Team, uns ordentlich verstärkt, wir sind gut aufgestellt. Vielleicht müssen wir zurück zum Gedanken zurückkehren, warum wir gemeinsam betreiben. Man wird die nächsten Tage den Spaß und die Kommunikation in den Vordergrund stellen. Wir müssen den Druck abschütteln und wieder die lockere Spielidee entwickeln!“

Die neuesten im Überblick

Montag, 11. November

2:1 RP Skyliner (Proleague 3a)
0:7 Warkidz (Proleague 3a)
1:1 FR1ENDS UN1TED (NGL 4c)

Dienstag, 12. November

1:0 Predator XI (Proleague 3a)

Donnerstag, 14. November

RW Erfurt 1:4 Meppen (Premiership)

Sonntag, 17. November

RW Erfurt 1:3 BAK (Premiership)

Montag, 18. November

RW Erfurt 1:1 Alemannia Aachen (Premiership)
RW Erfurt 0:4 Pantera (NGL 4c)
RW Erfurt 0:0 STFO eSports e.V. (NGL 4c)
RW Erfurt Esports 2:1 Pantera Esports (Proleague 3a)

Damit gehen die Erfurter mit einer Bilanz von 3 Siegen, 3 Unentschieden und 4 Niederlagen aus der zweiten Woche. Um Krisenstimmung zu verbreiten, ist es doch noch deutlich zu früh. Dennoch betonen Gründer S. Hartig und Leiter der Abteilung Patrick Heydecke: „Das ist nicht unser Anspruch, auch wenn die für Außenstehende als ‚okay‘ erscheinen mögen!“

Support der Fans

Eine rein positive Entwicklung der neuen Saison sei hingegen die Unterstützung der Fans und das Wachstum der Community. Insbesondere in den live kommentierten Partien von ZimaTV auf Twitch kämen immer mehr Rot-Weiße Unterstützer hinzu. Als Paradebeispiel nennt Heydecke ‚Erfurtnord‘, der sich in den vergangenen Wochen konstant mit Präsenz und Motivation hinter das Team gestellt hat.

Patrick Heydecke erklärt:

„Gerade für diese Fans sehe ich mich verpflichtet erfolgreich zu sein! Wir dürfen verlieren, aber dann mit Kampfgeist, Moral und Teamgeist. Ich selbst, ebenso RWE Fan von ganzem Herzen, investiere hier nicht nur Zeit, sondern auch Leidenschaft. Mich wurmt ein Punktverlust also um so mehr! Wir repräsentieren den Verein und somit sehe ich mich auch in der Verantwortung zu handeln.“

Erfurt bringt Menschen zusammen

Michél ‚erfurter110287‘ Hofmann kam kurz vor Saisonbeginn von Wa1 Maaskantje zur Abteilung des RW Erfurt. Nach fünf Jahren bei seinem alten Verein zog es ihn auch im in seine reale Heimat.

Er erklärt:

„Als Erfurter hab ich die Jungs natürlich immer verfolgt und immer gesagt das mich die Heimat reizt, wenn ich mal bei Maaskantje aufhöre. Nach fünf tollen Jahren dort ist dieser Tag gekommen. So kam es dann auch, dass wir direkt bei meinem Debüt im Erfurter Trikot, die gelungene Revanche gegen die Stuttgarter Kickers feiern konnten.“

In Bezug auf die sportliche Leistung ergänzt Hofmann:

„Auch der Start in die neue Woche verlief „nach Plan“. So konnten wir den Auftakt in der Pro League gewinnen mit 2:1 gegen die Ruhrpott Skyliner. Dass man dann gegen Warkidz mit 0:7 verliert ist hart, aber keine Schande. Da die Jungs ihren Durchmarsch bis in Liga 1 gehen werden und dort in meinen Augen auch ein Titelkandidat sind.“

Nach einigen anschließenden enttäuschenden Resultaten, integrierte Heydecke den Neuzugang ins Trainer- und Taktikteam der Mannschaft.

„Es gab nach den beiden Niederlagen viel Redebedarf unter uns Fünf. Wir möchten natürlich so schnell wie möglich raus aus dem Formtief und schnellstmöglich wieder die nötigen Punkte einfahren. Alles in allem muss man aber sagen, dass wir „im Plan liegen“. Schließlich starten wir in der kommenden Woche in der nächsten Liga in die Saison, wo sich unsere „Ersatzspieler“ in den Vordergrund spielen dürfen.

Wir dürfen eine Sache nicht vergessen im Team: Getreu dem Motto #gemeinsameins #besseRWErden kann man etwas erreichen“, schließt der gebürtige Erfurter seine Eindrücke.

Mehr zum RW Erfurt Esports:

eSport in Rot-Weiß: Erfurt startet in die neue Pro-Club Saison

Es ist offiziell: FC Rot-Weiß Erfurt steigt in eSports ein