Für das Videospiel der Stunde gibt es schon sehr bald ein neues Update. In diversen Posts bestätigten Verantwortliche bei Riot Games, dass der 51. Champion in Teamfight Tactics bereits bald integriert wird.

Bei dem neuen Helden soll es sich nach einem relativ offensichtlichen Teaser auf dem Twitter Account von TfT UX Lead Ed ‚SapMagic‘ Altorfer um Twisted Fate handeln. Lange soll es nicht mehr dauern, bis der für seine Karten bezogenen Fähigkeiten bekannte Magier seinen Weg in das Riot Auto Chess findet. Schon im Update 9.14 soll es soweit sein.

Auch zahlreiche weitere Änderungen im Balancing und in der Verteilung der Einheiten wurden bereits im Laufe der vergangenen Tage durch kleinere Patches eingespielt. Diese haben wir euch noch einmal zusammengefasst. Doch zunächst wollen wir natürlich einen Blick auf Twisted Fate werfen.

Twisted Fate wird Champion #51

Die erste Frage, die sich viele TfT Spieler stellen werden wenn sie von der Nachricht hören dass ein neuer Charakter eingeführt wird, dürfte die nach der ultimativen Fähigkeit sein. Denn in Teamfight Tactics besitzen bei weitem nicht alle Figuren ihre ultimative Fähigkeit aus den „normalen“ League of Legends Modi. So wirft Zed beispielsweise, sobald er volles Mana gesammelt hat, seinen Shuriken. Das entspricht in seiner ursprünglichen Form der Fähigkeit auf der Taste „Q“.

Ähnlich könnte es auch bei Twisted Fate aussehen, der normalerweise durch seine ultimative Fähigkeit Sicht auf Feinde gewährt und sich über eine größere Distanz teleportiert. Das scheint in Teamfight Tactics zunächst einmal weniger sinnvoll. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass er entweder einen Kartenfächer (bestehend aus drei Karten – ebenfalls sein „Q“) oder eine seiner drei gefärbten Karten (blau, rot, gelb – sein „W“) auswählt und als aktive Fähigkeit einsetzt. Bestätigte Informationen gibt es dazu bislang allerdings noch nicht.

Zusätzlich zur „Ultimate“ ist es für Schachbrett-Taktiker und Auto Battler-Experten extrem wichtig, welche Eigenschaften und Traits Twisted Fate mitbringt, um seine Synergien sinnvoll zuordnen zu können. Auch die Seltenheit im Bezug auf den Zugang zur Figur ist wichtig. Dazu sei zunächst gesagt: Die Gerüchte, die diesbezüglich bislang umgehen, sind keine bestätigten Fakten seitens der Entwickler. Doch viele Fans vermuten, dass sich Twisted Fate (oft einfach „TF“ genannt) in die Reihen der Piraten und Zauberer begeben wird. Seine Karte solle mehreren Gerüchten zufolge die Qualität blau/selten aufweisen.

Änderungen am Balancing

Bereits in den Tagen vom 1. bis zum 3. Juli haben die Entwickler hinter Teamfight Tactics weiter an den Stellschrauben des Balancings des neuen Spielmodus gedreht. So erhielten beispielsweise die Dämonen und Yordles jeweils einen signifikanten Buff. Dämonen haben nun mit 40/60/80 Prozent Wahrscheinlichkeit eine wesentlich höhere Chance ihre Manaverbrennung bei Angriffen zu aktivieren (vorher 30/50/70 Prozent).

Yordles hätten sich im Vergleich ebenfalls etwas zu schlecht geschlagen und dürfen deshalb noch etwas mehr ausweichen. Statt 20/50 Prozent Chance auf Verfehlen leiden Angreifer jetzt noch etwas öfter unter fehlendem Zielwasser. Die Chance einer Attacke zu entgehen beträgt nun bei drei aktiven Yordles 25 Prozent, bei sechs sind es sogar 60.

Items und einzelne Einheiten

Neben der Klassen und Herkünfte haben auch einzelne Charaktere und Gegenstände Anpassungen erhalten. Dort geht der Trend aber nicht immer nach oben. So wurde beispielsweise die Dauer von Pykes Betäubung von 2.5/3/3.5 Sekunden auf 2/2.5/3 Sekunden reduziert. Der Gegenstand Speer von Shojin stellt indes nach der ersten Fähigkeitenaktivierung einer Einheit statt 20 Prozent nur noch 15 Prozent Mana pro Schlag wieder her.

Verteilung der Einheiten

Wer sich etwas tiefer greifend mit Teamfight Tactics auseinandersetzt wird schnell merken, dass die Verteilung der fünf verschiedenen Qualitätsstufen der Einheiten (Tiers) an das Level des jeweiligen Spielers gebunden ist. Umso höher das Spielerlevel, desto höher die Chance auf Helden aus höheren Tiers. Die Wahrscheinlichkeit für Startereinheiten hingegen nimmt mit der Zeit ab.

Genau an dieser Verteilung haben die Verantwortlichen bei Riot Games noch einmal Hand angelegt. Zuvor sei es durch die hohe Anzahl und Verfügbarkeit von Tier 1 Einheiten sehr leicht möglich gewesen, diese bereits früh im Spielverlauf auf Stufe 3 zu bringen. Deshalb sinkt die Zugänglichkeit nun schneller und die Verfügbarkeit von Tier 2 und 3 Einheiten steigt. Dadurch wird eine Verlagerung des Fokus erzeugt, der sich nun im Spiel auswirkt. Die maximale Zahl der Einheiten in jedem Tier wurde jedoch nicht verändert.

Zum Vergleich haben wir euch die alte und neue Verteilung der Tiers im Bezug zum Spielerlevel angefügt.

Quelle: Riot Games

Die vollständige Liste der bisher durchgeführten Änderungen rund um TfT, seit es auf den Liveservern verfügbar ist, findet ihr außerdem hier.

Über Teamfight Tactics

An endlosen Warteschlangen und überlasteten Clients war schnell zu erkennen, wie groß das Interesse am Auto Chess oder auch Auto Battle von Riot Games ist. Teamfight Tactics bedient sich als bislang einzige Auto Chess Auskopplung eines anderen Videospiel-Universums als den ursprünglichen Figuren aus der Dota 2 Mod.

Seit wenigen Tagen ist nun die TfT Beta Version nicht mehr nur auf dem Testserver sondern auch über den normalen League of Legends Client spielbar. Noch immer kämpfen die Entwickler gegen teils zu großen Spielerandrang in der Serverregion Westeuropa. Doch inhaltlich zeigt TfT gute Ansätze und exklusive Mechaniken wie beispielsweise das Roulette-Drafting-System. Mit den neuesten Erweiterungen kommt auch das erste Stück Langzeitmotivation und eine Belohnung für abgeschlossene Partien und Aufgaben hinzu.

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