Am 26. Juni 2019 erschien der Auto Chess Ableger von im League of Legends Universum. Zwar ist der „Modus“ im regulären League of Legends Client integriert und lässt sich darüber starten, dennoch handelt es sich im Endeffekt um ein vollständig eigenes Spiel. Das Auto Chess oder Auto Battle Genre feierte Mitte des Jahres seinen großen Hype, entstanden aus einer Dota 2 Mod.

Durch Qualität, Fan-Base und Universum hat es nach seinem Release schnell zu einem der größten Ableger im neuen Genre gebracht. Knapp dreieinhalb Monate nach der Veröffentlichung äußert sich nun umfassend über den Erfolg, Status, Spielerzahlen und weitere in . Demnach habe der Modus, wie noch immer nennt, eine große Chance nach „ARAM“ die nächste langfristige und sinnvolle Ergänzung im League of Legends Portfolio zu werden. Weshalb das so ist, erfahrt ihr jetzt.

Diese feierte schon jetzt

In der zugehörigen Ankündigung erklärt Richard ‚Riot Maple Nectar‘ Henkel, Product Lead für , dass inzwischen monatlich über 33 Millionen Menschen spielen. Das steigende Wachstum der Community und dem Interesse am Spiel allgemein belegen auch die mittlerweile 1.720.000.000 Stunden Zeit, die die bereits in investiert haben. 720.000.000 Stunden davon würden alleine aus dem vergangenen Monat stammen.

Zudem sei das globale Peak von durchschnittlichen gleichzeitigen Spielern, die über den League of Legends Client aktiv sind, seit dem Release von um 30 Prozent gestiegen. Dieser Trend halte bis heute an. In China, der Region mit den mit Abstand am meisten Spielern und gespielten Stunden habe sogar ein Wachstum von 35 Prozent in gespielten Stunden verzeichnet.

Auch im Vergleich mit anderen zeitlich begrenzten und unbegrenzten Modi im League of Legends Client schneidet beeindruckend ab, wie der folgenden Grafik von selbst zu entnehmen ist.

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Quelle:

Kompetitive Szene soll etabliert werden

In Teamfight Tactics selbst sei das Verhältnis von gewerteten zu nicht gewerteten Partien 4:1. Dies bestätigt das Interesse der Community an einer kompetitiven Auseinandersetzung mit anderen Spielern. Das ist auch der Grund, weshalb Riot Games laut neuester Mitteilung plane, beginnend im kommenden Jahr eine kompetitive Szene in Teamfight Tactics aufzubauen.

‚Riot Maple Nectar‘ wolle laut eigener Aussage zwar noch nicht alles verraten, aber der Hunger nach kompetitiven Formaten sei definitiv vorhanden. Auch in Korea, einer der kompetitivsten Regionen von Riot Games überhaupt, verzeichne TfT „unglaubliche Resonanz“. Man wolle genau den Spielern, die sich als die Besten der Welt beweisen wollen, eine Erfahrung bieten, die genau diesem Anspruch gerecht werden kann.

Aber auch für die , die TfT als weniger intensive und dafür sozialere Erfahrung erleben möchten, hätte man einige . Weitere Informationen darüber sollen in Kürze folgen.

Zuletzt hatte man durch zahlreiche neue Inhalte in Teamfight Tactics für einige neue Möglichkeiten in den einzelnen Spielen gesorgt. So kamen mit Patch 9.19 beispielsweise Kai’Sa als neuer Champion und die „Sparring Gloves“ als neuer Gegenstand ins Spiel. Nun sollen die Erfahrungen aus den Änderungen und Anpassungen aus „Set 1“ aller vorgenommenen Neuerungen seit dem Release analysiert werden, um zu beurteilen, was in der kommenden Phase 2, beginnend im kommenden Monat, geschehen soll.

Insgesamt könnten sich Fans von jetzt an auf jahrelange TfT Erfahrungen freuen, die es noch zu machen gebe.

Über Teamfight Tactis

Teamfight Tactics ist die Auto Chess Variante von Riot Games und zeitgleich die einzige Ausführung, die in einem anderen Universum als die ursprüngliche Dota 2-Mod spielt. Ein Team aus anfangs rund 30 Riot Mitarbeitern hat sich für den Spielmodus begeistern können und schließlich das Projekt als dauerhaften Spielmodus umgesetzt, der über den normalen League of Legends Client verfügbar ist.

Riot Games setzt dabei auf einige deutliche und einige kleine Unterschiede, die den Modus deutlich von seinen Auto Battle Genre-Konkurrenten wie Dota Underlords oder Auto Chess abheben. Denn auch Valve und Epic Games sind mittlerweile auf den neuen Trend aufgesprungen.

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