Valheim ist sicherlich eines der faszinierendsten Indie-Projekte des Jahres. Als Ein-Mann-Projekt von CEO Richard Svensson im Jahr 2018 gestartet, blieb das Team des beliebten Survival-Games lange Zeit sehr kleine. So wurde ein Großteil der Arbeit gerade mal von fünf Leuten gestemmt. Nach Game Designer Henrik Törnqvist stieß als drittes Teammitglied auch der Lead Designer Robin Eyre (Grimmcore) hinzu. Er ist seitdem hauptsächlich für 3D-Modelling und Animationen verantwortlich gewesen.

Nachdem das Projekt nun bereits eine Weile in trockenen Tüchern ist, drängte es den Künstler dazu, sich auch anderen Dingen zu widmen. So entstand der Kurzfilm „Valheim: A Lox and I„, den Eyre musikalisch mit einem epischen Soundtrack unterlegte. Gezeigt wird sein Valheim-Charakter Grimmcore und wie er einen kleinen Lox findet, der fortan zu seinem Verbündeten und Freund wird. Eine Möglichkeit, die sich aus dem aktuellen großen Hearth and Home Update ergibt. Der Film hat eine Länge von 7:05 Minuten und findet komplett in der Spiel-Engine statt. Erschienen ist „A Lox and I“ am 22. Oktober auf Youtube. Dort kann man sich das kleine Kunstwerk anschauen.

Valheim: A Lox and I

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Über „A Lox and I“

An dem Projekt arbeitete Eyre in seiner Freizeit. Nachdem er sich in den vergangenen Jahren eher mit 3D-Design beschäftigt hatte, wollte er sich nun wieder einer alten Leidenschaft widmen: der Musik.

Robin Eyre über sein Filmprojekt:

„Ich brauchte ein neues Hobby, ich wollte etwas machen, das nicht nur aus Modellieren und Texturen besteht. Ich habe meine lange verlorene Leidenschaft wiedergefunden, nämlich Musik zu machen. Bei diesem Projekt ging es also hauptsächlich darum, einen Kurzfilm zu vertonen und dabei eine Menge zu lernen.“

Die Vertonung habe noch einige Ecken und Kanten, so Eyre, zum Ende hin sei die Komposition harmonischer. Der Komponist entschied sich allerdings, die dynamische Entwicklung zu belassen und keine Korrekturen vorzunehmen:

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„Ich habe mich entschieden, nichts umzuschreiben, sondern die Fehler für alle sichtbar zu lassen, damit ich daran wachsen kann.“

Entstanden ist allerdings ein durchaus hörenswertes und auch sehenswertes Filmchen, welches sich Valheim-Fans definitiv nicht entgehen lassen sollten. Wir dürfen gespannt sein, was wir aus der Feder von Eyre noch sehen und hören werden.


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