Nachdem sich in den vergangenen Tagen und Wochen die losen Gerüchte, Leaks und Spekulationen über die Zeit zu einem immer konkreteren und nachvollziehbarerem Bild zusammenfügten, lässt Riot Games am heutigen Mittwoch die Katze endlich aus dem Sack. Diese trägt in diesem Fall – wie bereits erwartet – Killjoy. Unglücklicherweise sorgte Riot Games sogar selbst für den entscheidenden Leak, als in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli auf der offiziellen VALORANT Homepage plötzlich die Fähigkeiten der neuen Agentin gelistet waren.

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Killjoy ist die nächste Agentin im FPS VALORANT, welches am 2. Juni von Riot Games auf den Markt gebracht wurde und seitdem im Genre für ordentlich Aufruhr sorgt. Während sich der erste Akt bereits dem Ende zuneigt und wir bereits Einblicke in die Veränderungen an Rang, gewertetem Spiel und Rangliste im bevorstehenden Akt 2 bekamen, fehlte bis vor Kurzem noch jegliche offizielle Bestätigung, dass tatsächlich Killjoy – die zudem auch noch aus Deutschland stammen soll – die nächste Heldin im kompetitiven First-Person-Shooter wird.

Nun haben wir aber endlich Gewissheit. Während ihr im Video, welches im Titelbild eingebunden ist, die deutsche Fassung des Enthüllungstrailers sehen könnt, präsentieren wir euch nachfolgend das englische Original, bevor wir noch spezifischer werden. Auf den ersten Blick wirkt Killjoy dabei wie eine Mischung aus Raze und Cypher.

Introducing Killjoy // New Agent Reveal Trailer

Ein volles Pfund Technik

Wie auch Cypher setzt Killjoy als „Wächter“, so kategorisiert Riot Games in VALORANT die „Klasse“ der beiden Agenten, voll auf technisches Spielzeug und Informationsbeschaffung. Während sich die Gadgets von Cypher allerdings größtenteils auf die Informationsgewinnung beschränken, kann Killjoy auch noch erheblichen Schaden mit ihren Spielzeugen anrichten.

Mit Geschützturm, Alarmbot und Nanoschwarm bewaffnet zieht die Technik affine Agentin in den Kampf gegen Omen, Cypher, Brimstone, Sage und Co. Ihr Ass im Ärmel ist die ultimative Fähigkeit „Lockdown“, mit der ihr Gegner auf große Entfernung quasi Handlungsunfähig machen könnt.

Das können die Skills

  • Alarmbot: Wird auf den Boden geworfen und nach kurzer Zeit unsichtbar. Gegner, die in die Reichweite des Bots kommen, werden für das gesamte Team markiert. Anschließend läuft der Bot auf den Gegner zu, detoniert bei Kontakt und verursacht Schaden. Im Anschluss erleidet der Getroffene für kurze Zeit doppelten Schaden aus allen Quellen. Kann wieder aufgesammelt werden, solange er nicht ausgelöst wurde.
  • Geschützturm: Braucht etwas Zeit, um einsatzfähig zu sein. Schießt im Anschluss im 180 Grad Winkel automatisch auf Gegner in Reichweite. Moderate Feuerrate und Schaden.
  • Nanoschwarm: Platziert einen Nanoschwarm auf dem Boden. Muss reaktiviert werden, um aktiv zu sein. Vergleichsweise große Bereichsabdeckung, vermeintlich hohes Schadenspotenzial.
  • Lockdown: Ultimative Fähigkeit. Killjoy platziert eine Bombe, die lange Zeit zum Aufladen braucht und in dieser Phase gehört und zerstört werden kann. Geschieht dies nicht, gibt es im Anschluss eine riesige Detonation, die getroffene Feinde in großem Umkreis verlangsamt und entwaffnet.

Alle Fähigkeiten von Killjoy – erklärt | Zu OP?

Im Video erklärt euch Content Creator und Streamer aSmoogl noch einmal im Detail, welche Fähigkeiten Killjoy zum Start im Gepäck haben wird und warum diese möglicherweise etwas zu stark ausgefallen sein könnten.

Wie seht ihr das? Sollte Riot Games da nochmal am Balancing-Regler drehen oder…

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Über VALORANT

VALORANT ist der neue First Person Shooter aus dem Hause Riot Games. Die Macher des berühmten League of Legends erweitern ihr Games Portfolio in mehreren Genres. Das ehemals „Project A“ genannte Spiel ist ein kompetitiver und im 5 gegen 5 gespielter FPS, der am 2. Juni 2020 erschienen ist. Das Gameplay lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Valves Counter-Strike: Global Offensive und Blizzards Overwatch bezeichnen. Auch Anlehnungen an Ubisofts Tom Clancy’s Rainbow Six Siege sind erkennbar.

Riot Games legt in Valorant extrem viel Wert auf einen guten Netcode, stabile Server und ein ausgereiftes Anti-Cheat System, um das Spielerlebnis so fair wie irgendwie möglich zu gestalten. Auch auf älteren Computern soll VALORANT eine gute Figur abgeben.

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