Und da ist es auch schon passiert. Noch am frühen Morgen berichteten wir über die neuen Screenshots, die von Project A beziehungsweise Valorant geleakt worden sind und die möglichen Neuigkeiten am heutigen Montag, wenige Augenblicke später fiel das NDA und Riot Games veröffentlichte selbst viele Infos zum Spiel.

So sind die angelegten Social Media Accounts nun in Betrieb und auch die Homepage playValorant.com lässt sich aufrufen. Die veröffentlichten Infos bestätigen die Infos der vergangenen Woche und legen sogar noch eine Schippe obendrauf.

Was macht Valorant aus?

„Riot Games präsentiert eine neue Spielwiese, auf der du deine Talente im Wettkampf mit anderen zeigen kannst: Einen charakterbasierten taktischen 5-gegen-5-Shooter, in dem deine Kreativität deine stärkste Waffe ist.“

Dieses Zitat schmückt seit den Morgenstunden die Startseite der Internetpräsenz, direkt unter dem Namen des Spiels und dem offenbar geplanten Releasezeitraum im Sommer 2020. Damit bestätigt der Entwickler, der sein Spieleportfolio drastisch ausweitet, das, was bereits aus der ersten Präsentation hervorging und von der Community richtig eingeschätzt wurde.

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Valorant konzentriert sich auf kompetitives Gameplay, dass ziemlich exakt als Mischung aus Overwatch und CS:GO beschrieben werden kann. Die erwähnte Kreativität basiert auf den Kits aus Fähigkeiten, die die Charaktere mitbringen und ähnlich wie in Blizzards Heldenshooter funktionieren. Das Gunplay hingegen orientiert sich sehr an Valves Marktführer CS:GO, der erst am gestrigen Sonntag im Rahmen der IEM Finals wieder neue Rekorde aufstellte. Das bedeutet: Im Regelfall braucht es sehr wenige Treffer, um einen Spieler aus dem Spiel zu nehmen.

Die Technik

So richtig spannend wird es für kompetitive First Person Shooter Enthusiasten sowie E-Sportler nun im Bereich der Technik. Denn auch dort offenbarte Riot Games spannende Details. Demnach funktionieren die Server mit einer Tick Rate von 128, Valorant funktioniere selbst auf älteren Computern mit Hardware, die bis zu zehn Jahre alt sein darf, mit mindestens 30 Bildern pro Sekunde.

Auf neueren Systemen dürfen dementsprechend selbstverständlich Bildwiederholungs- und Hertz-Raten von 60 bis 144 FPS erwartet werden, so das Entwicklerstudio. Hinzu kommen nach Aussage der Verantwortlichen weltweit verteilte Datenzentren, die Spielern auf der ganzen Welt in großen Städten einen Ping von unter 35 ms zu ermöglichen. Der krönende Abschluss soll der Netzcode sein, der vom ersten Tag des Spiels an ein „aktives Vorgehen“ gegen Cheater ermöglichen soll. Demnach habe man mehrere Jahre daran gearbeitet, um diesen auf den aktuellen Stand zu bringen. Allein Geschick und Strategie sollen über Sieg und Niederlage entscheiden, nichts anderes.

The Round – Valorant Gameplay Preview

Das große Finale der Neuigkeiten rund um den potenziellen AAA Shooter mit E-Sport Potenzial macht „The Round“, ein Gameplay Preview, in dem Riot Games viele weitere wirklich spannende Einblicke zeigt. Darunter beispielsweise das Kaufmenü zu Rundenbeginn, welches offenbar ähnlich wie in CS:GO funktionieren soll. Natürlich ist auch dieses Material noch aus einer frühen Entwicklungsphase des Spiels und kann derzeit noch stark abgeändert werden – die grundlegende Idee wird aber wohl bleiben.

So sammeln die Spieler Geld, welches zur neuen Runde in diverse Waffen wie SMGs, Gewehre, Sniper, LMGs, Shotguns und auch Zweitwaffen investiert werden darf. Auch Schilde stehen zum Kauf bereit. Seht selbst:

kaufmenü babt
Quelle: Riot Games

Wer sich im Genre auskennt, dem werden im Video viele weitere spannende kleine Neuigkeiten auffallen. So müssen beispielsweise im Vergleich zu CS:GO Waffen für Mitspieler nicht gekauft und fallen gelassen werden, sondern können per Knopfdruck im Menü direkt für den Spieler erworben werden. Auch hier, seht selbst:

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