Nach nicht ganz einer Woche hat Entwickler New World Interactive die Version 1.2 des Taktik-Shooters Insurgency: Sandstorm vom Test auf die Live-Server geholt. Es handelt sich dabei in vielen Punkten um ein recht üppiges Update. Besonders kamen die Entwickler mit der v1.2 auch endlich dem Wunsch der User nach mehr Map-Content nach.

Neue Map „Outskirts“
Die neue Karte, sie hieß ursprünglich Compound, ist nun freigeschaltet für die Spielmodi: Firefight, Push, Checkpoint, Team Deathmatch und Hardcore Checkpoint.

Quelle: Focus Home Interactive, New World Interactive

Neuer offizieller Koop Gamemode: Hardcore Checkpoint
In dem neuen Spielmodus wurde die Bewegungsgeschwindigkeit deutlich verringert. Die Gegner sind nun härter und schwerer zu besiegen. Team-Mitglieder werden nur in unmittelbarer Nähe angezeigt, auch das Missionsziel wird nicht mehr im HUD angegeben. Wer stirbt, erhält beim Respawn eine Mosin und eine Makarov Pistole. Weitere Ausrüstung gibt es nur in einer Waffenkiste, davon gibt es im Spiel nur zwei. Eine davon spawnt an einem zufälligen Missionsziel, die andere gibt es nur beim letzten Ziel.

Neue Waffen
Neu im Spiel sind die beiden Anti-Materiel Sniper Rifles M82A1 für die Security Marksman Klasse und m99 für Insurgents. Außerdem wurde das M2HB für die Security Fahrzeuge eingeführt – es handelt sich dabei um ein befestigtes Maschinengewehr mit .50 Cal Munition.

Quelle: Focus Home Interactive, New World Interactive

Neue Skins

Für die Security-Fraktion gibt es nun ein Balaclava, das M90F Camouflage und einen Schal (neck gaiter). Die Balaclavas für die Insurgents gibt es nun mit einem coolen Totenkopf-Design, weiterhin erhält der Widerstand Stoffhandschuhe.

Quelle: Focus Home Interactive, New World Interactive

Neue Features

  • Eine spannende Neuerung ist das Ausrüsten eures Charakters. Dies könnt ihr nun schon vor dem Match auf einem extra Screen im Main Menü machen.
  • Offizielle Matchmaking Sever haben nun eine integrierte Vote-Kick Funktion.
  • Der Browser der Community Server wurde nun komplett runderneuert und bietet wesentlich mehr Möglichkeiten (das haben wir hier schon beschrieben).
  • Bots agieren nun auch etwas realistischer und wechseln ihre Ausrüstung zufällig.
  • Helikopter-Update: Der Haupt- und Heckrotor können mit den beiden neuen Scharfschützengewehren zerstört werden. Außerdem können Piloten und Gunner nun durch normale Waffen getötet werden, von den Anti-Materiel Rifles sogar, wenn sich das Ziel in Deckung hinter einer Metallplatte befindet.
  • Rucksäcke und Westen können nun verschiedenfarbig oder in Tarnfarben gestaltet werden. Dafür gibt es einen extra Equipment-Slot unter Appearance im Customize Menü. Diese lassen sich jetzt auch in einer Vorschau am Charakter anzeigen.
  • Der Charakter im Anpassungs-Bildschirm lässt sich nun rotieren.
  • Wer neuerdings in der Hocke oder im Liegen seine Waffe abfeuert, wirbelt dabei Staub auf.
  • Die Tastenbelegung und andere nicht systemabhängigen Einstellungen lassen sich nun in der Steam Cloud speichern und so auch auf anderen Systemen abrufen.
  • Auch wenn das Internet mal ausfällt lassen sich jetzt weiterhin lokale Matches spielen, auch ohne Zugriff auf die New World Dienste.

Optimierungen
Um die CPU etwas zu entlasten, wurde die Berechnung des Skeletts angepasst, außerdem nutzt die Engine nun ein neues Feature der Unreal Engine 4 (4.22), beides lässt die Charakteranimationen etwas weniger rechenintensiv werden. Weitere kleinere Einsparungen sorgen ebenfalls für eine bessere Performance.

Konsolenversion
Der Sprung auf die Unreal Engine 4.22 sei eine große Aufgabe gewesen, so die Entwickler. Dies sei aber ein wichtiger Schritt zur Optimierung der Konsolenversionen. Dies lässt zumindest darauf schließen, dass es Insurgency: Sandstorm bald auch auf andere Plattformen schafft.

Charaktere laufen ohne Jitter

Mit dem neuen Update haben sich die Entwickler auch eines unschönen optischen Effektes angenommen. Bislang kam es zu unangenehmen Rucklern bei der Laufanimation, wenn Charaktere zu nah an der Kamera vorbeigelaufen sind. Wenn die Spieler also eng mit ihrem Team gelaufen sind, gerade am Anfang der Runde, gab es starke Jitter-Effekte. Durch Interpolation der Bewegungsanimation wurde dieser Effekt nun endlich entfernt und das Spiel wirkt flüssiger als jemals zuvor. Im folgenden Video kann man sich die verbesserten Bewegungen im Vergleich anschauen:


Die vollen Patchnotes zu Insurgency: Sandstorm v1.2 findet ihr hier: http://newworldinteractive.com/insurgency-sandstorm-version-1-2-patch-notes/

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Insurgency: Sandstorm v1.2 jetzt auf dem Test-Server

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Alexander Panknin

Spielejournalist bei gaming-grounds.de
1985 geboren. Mit Doom, Quake und SNES aufgewachsen. War selbst in der Indiegames-Szene aktiv und schreibt nun auf gaming-grounds.de über seine große Leidenschaft: Videospiele.
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