Dying Light 2 Stay Human erschien am 4. Februar. Der Hype um das neue Survival-RPG sorgte kurz nach dem Release für beachtliche Spielerzahlen. So schaffte es das Spiel allein auf Steam auf knapp 250.000 gleichzeitige Spieler und kurzzeitig über 610.000 Zuschauer auf Twitch. Auch wenn das Spiel relativ gute Wertungen bekam, einige störende Bugs hielten die Spieler davon ab, sich lange mit Dying Light 2 zu beschäftigen.

Jetzt, zwei Monate nach Release, plätschern die durchschnittlichen Spielerzahlen bei selten über 15.000. Das ist für ein hauptsächlich auf Singleplayer ausgelegtes Spiel vermutlich nicht ganz unüblich, immerhin dürften viele Spieler bereits mit der Hauptstory durch sein. Bedenkt man aber die von Techland kommunizierten 500 Stunden Spielzeit, wirkt es trotzdem etwas niederschmetternd. Vorgänger Dying Light 1 hat aktuell nahezu gleich viel Spieler.

Dying Light 2 Update

Ein neuer Patch könnte nun vielleicht eine kleine Wiederbelebung in die Wege leiten. Wie Techland schreibt, soll noch in dieser Woche ein neues Update für PC erscheinen. Die Konsolen-Version folgt dann einige Tage später. Bereits Mitte Februar gab es den letzten Dying Light 2 Patch. Darin sollte bereits der lästige Deathloop-Bug behoben worden sein. Da dieser erneut auf der Liste steht, scheinen die Probleme noch nicht für alle Spieler behoben worden zu sein. Mit 1.0.6 führte Techland im Februar schon einen ersten Fix ein, der unter anderem ein neues Backup-System ins Spiel integrierte. Wenn es zu dem fatalen Savegame-Killer kommt, können die Spieler nun zumindest auf einen früheren Backup-Punkt zurückgreifen. Das Problem: Beim Deathloop-Bug stirbt der Spieler, sobald er das Spiel lädt. Ein lästiger Fehler, der unter bestimmten Voraussetzungen eintreten konnte (wenn der Spieler bei einem Zeitlimit in einem eingegrenzten Bereich stirb und an einem falschen Ort respawnt).

Deutsche Synchronisation

Neben dem Problem mit der Endlosschleife soll der neue Patch auch die Ragdoll-Animationen verbessern – manche der Gegner zeigten ungewöhnliche Animationen beim Sterben. Das User-Interface soll ebenfalls angepasst werden. Techland verspricht zudem noch viele weitere Verbesserungen. Ob dazu auch die murkelige deutsche Synchro gehört, bleibt abzuwarten. Dies könnte durchaus noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Es ist schade, dass es auch immer noch keine Möglichkeit gibt, die Spracheinstellung einfach im Spiel zu ändern. Dies sollte Pflicht sein, vor allem, wenn es solch qualitative Unterschiede zum Original gibt. Viele Spieler wünschen sich auch, Sprachausgabe und Text getrennt voneinander einstellen zu können, um beispielsweise englische Sprache zu hören und Texte und Menüs in Deutsch zu lesen.

Bedenkt man, wie lange sich der erste Dying Light-Teil gehalten hat und wie lange Techland hierfür neue Inhalte bereitgestellt hat (und noch immer stellt), kann man nur davon ausgehen, dass der Entwickler auch mit Dying Light 2 eher ein Langzeitziel verfolgt. Dennoch ist es irgendwie verschenktes Potenzial, denn die angesprochenen Dinge sollten sich eigentlich mit überschaubarem Aufwand ins Spiel integrieren lassen.

  • Warum sich der Blick in Dying Light 2 trotzdem lohnt, erfahrt ihr in unserem Dying Light 2 Test

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