Der neue Wipe in Escape from Tarkov ist gestartet und die meisten von euch werden derzeit fleißig damit beschäftigt sein, den nächsten selbst gesetzten Meilenstein zu erreichen. Sei es ein bestimmtes Hideout-Upgrade, das Finden einer neu im Spiel vorhandenen Waffe, das Erreichen von Level 20, um dort den Flea Market freizuschalten oder das Erledigen einer bestimmten Aufgabe, um damit einen Händler auf die nächste Stufe zu bringen.

Vielleicht sammelt ihr auch Scav-Karma, um alsbald das neue Max-Level des mysteriösen Händlers Fence zu erreichen, der euch im Anschluss Items anbietet, die nicht versichert wurden und dennoch in Raids liegen geblieben sind. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Vorteile, die euch höhere Reputation bei Fence bringt. Mehr Infos dazu findet ihr hier:

EFT: Nach Wipe auch endlich Patchnotes – Alles neu!

Nach dem Patch ist vor dem Patch

Doch während ihr noch den neuen Patch 0.12.11 erkundet und im neuen Wipe Fuß fasst, gibt es bereits die nächsten Neuigkeiten rund um die nähere Escape from Tarkov Zukunft. In der neuesten Ausgabe des „TarkovTV“-Formats, in dem sich BSG zu kommenden Inhalten und Plänen äußert sowie teilweise auch auf Vorschläge aus der Community eingeht, ging es unter anderem um die nächste Map „Lighthouse“ / „Leuchtturm“, neue Features, mit denen ihr dort erstmals konfrontiert werden sollt und vieles mehr.

Bereits Mitte Mai kündigte Battlestate Games COO Nikita Buyanov, besser bekannt als „Nikita“, in einem Podcast mit einigen EFT Content-Creatorn an, dass die Karte noch vor dem „Streets of Tarkov“-Großprojekt veröffentlicht werden soll. Deshalb arbeitet man wohl auch aktuell intensiv an der Fertigstellung der Map.

EFT Roadmap: Patch 12.11, neue Map im Sommer, 40 PMCs auf SoT

Erstmals ließ sich Nikita beispielsweise entlocken, dass es zwei Scav-Bosse auf Lighthouse geben wird. Zudem werde es mit der neuen Karte erstmals einen physischen Händler geben, den ihr direkt im Raid aufsuchen müsst, um mit diesem zu interagieren.

Darüber hinaus war auch der Flea Market wieder ein diskutiertes Thema. So sollen die Einschränkungen für diesen mit der Zeit immer größer werden, ein konkretes Ziel gibt es indes noch nicht. Insgesamt sollten Spieler unabhängiger von diesem werden und der Zustand am Anfang eines Wipes möglichst lange aufrechterhalten werden, da dies am ehesten Nikitas Vorstellung und Vision des Spiels entspricht. Momentan stünde der Flea Market noch zu sehr im Fokus des Spiels.

Diskutiert wurde zudem ein Vorschlag aus der Community, der ein Level zwischen dem Start- und Master-Level von Fence vorschlug, in dem ein ganz besonderes Feature integriert sein sollte. Dieser gefiel Nikita ziemlich gut und beschrieb die Option, Fence im erwähnten Zwischenlevel nach speziellen Items fragen zu können, die er wiederum gegen eine Gegenleistung für die Spielenden besorgen könnte.

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Beispielsweise braucht ihr ganz dringend einen bestimmten Schlüssel, den ihr aber einfach nicht bekommt. Fence könnte dafür bestimmte andere Dinge verlangen, aus denen ihr wählen könnt, um diese gegen den besagten Wunsch-Schlüssel zu tauschen. Beschreiben könnte man dies wohl am besten als „dynamische Aufgaben“ oder „dynamische Barter-Trades“. Ob dieses Feature allerdings (zeitnah) einen Weg ins Spiel findet, steht noch in den Sternen.

0.12.12: Pläne und Aussichten

Nicht oder kaum verändern soll sich in der Zukunft hingegen das Prinzip, wie Rückstoß (Recoil) in Escape from Tarkov funktioniert. Hier soll es lediglich Finetuning geben. Die wichtigste Ankündigung für den nächsten Content-Patch 0.12.12 war wohl, dass das System der Trägheit („Anertia“) mit diesem ins Spiel kommen soll. Damit könnte EFT im Idealfall noch realistischer werden, weil beispielsweise schnelle und spontane Richtungsänderungen der Vergangenheit angehören werden. Auch die Integration einer VoIP-Funktion, die es euch ermöglichen soll mit Charakteren in eurer direkten Umgebung zu kommunizieren, ist derzeit für 0.12.12 geplant und würde aktuell hinzugefügte Features wie unter anderem das Scav-Karma sinnvoll ergänzen.

Auf die Frage, warum Spielende derzeit teilweise so lange auf Raids warten müssten erklärte Nikita, dass die Server schlichtweg voll und ausgelastet seien. Erstmals habe man die Summe von über 250.000 gleichzeitig aktiven Spielenden überschritten. Es gehe, um kürzere Matching-Times zu ermöglichen, darum, schlichtweg mehr Server aufzusetzen, um mehr parallele Raids eröffnen zu können.

Tipp: Als Zwischenlösung bietet es sich weiterhin an, eure möglicherweise noch auf „automatisch“ eingestellte Serverauswahl manuell anzupassen und alle Server zu wählen, in denen euer Ping unter einem für euch akzeptablen Wert (beispielsweise 100 ms) liegt.

Die ferne Zukunft

Obwohl Nikita manchmal auch Dinge äußert, die so letztlich doch nicht umgesetzt werden, möchten wir auch auf die Punkte eingehen, die wohl noch weit in der Zukunft liegen werden, zu denen es allerdings auch aktuelle Stellungnahmen gibt. So erwähnte er erstmals, dass die in der Kartenauswahl bislang einzeln aufgeführten Schauplätze „Suburbs“ / „Vorstadt“ und „Town“ / „Siedlung“ jeweils Teil von Streets of Tarkov werden sollen.

Wie ihr sicherlich wisst, ist Streets of Tarkov das mit Abstand größte Map-Projekt von Battlestate Games und soll in der finalen Version pro Raid bis zu 40 PMCs beherbergen. Erwartungsgemäß wird Streets of Tarkov frühestens erstmals Ende des Jahres 2021 spielbar und erscheint dabei in mehreren Etappen, die die Map nach und nach vergrößern.

Zudem sprach Nikita im Rahmen des TarkovTV-Formats auch erstmals von einem DLC, in dem einige der kommenden Inhalte in Bezug auf neue Karten enthalten sein könnten. Konkreter wurde er aber nicht.

Mehr Infos rund um Escape from Tarkov bekommt ihr hier:

Escape from Tarkov