Aktuell brodelt es in der Microsoft-Küche, heute wurde mit dem Microsoft Xbox Series S und Serie X Reveal ordentlich serviert. In einem In-Depth-Video stellt der Konzern unter anderem die unerwartete kleine Xbox Variante vor.

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Der kleine Kasten überrascht nicht nur durch seine geringen Maße, auch das Innenleben kann sich offensichtlich sehen lassen. Plakativ gesprochen hat Microsoft nun bestätigt, dass selbst die kleine Xbox Series S Konsole schneller sein soll als die neue PlayStation 5 (zumindest, was den Prozessor angeht).

Dafür verantwortlich zeichnet sich eine schnelle CPU, die mit 3,6 statt mit 3,5 GHz (PS5) werkelt. Ob dies wirklich einen gigantischen Unterschied macht, wird sich zeigen. Allerdings das Leistungsvermögen gepaart mit einem Einführungspreis von 299 Euro tatsächlich eine echte Kampfansage gegen Sony. Und hey: außerdem ist es die bisher kleinste Xbox-Konsole, die je veröffentlicht wurde.

Die Microsoft Xbox Series S soll mit ihrem großen Bruder der Xbox Series X am 10. November erscheinen. Vorbestellen kann man die Konsole wohl ab dem 22. September. Mehr Details zur Microsoft Xbox Series S findet ihr hier.

Die Xbox Series S im Detail (Video):

Xbox Series S ist eine all-digital Konsole der nächsten Generation. Es handelt sich dabei um die kompakteste Xbox, die es bisher gegeben hat, mit extrem schnellen Ladezeiten, höheren Bildwiederholraten und dynamische Spielewelten. Xbox Series S ist für 299,99 Euro (UVP) erhältlich und öffnet wie die größere Xbox Series X die Tür zur nächsten Konsolen-Generation. Die Xbox Series S kommt in einem weißen Gehäuse und ist mit einem kabellosen, ebenfalls in der Farbe Robot White gehaltenen, Controller ausgestattet, der auch als Einzelstück in den Verkauf geht. Die nach ergonomischen Gesichtspunkten verbesserte Form, das Hybrid-D-Pad, die griffige Gummierung der Trigger, Bumper sowie der Rückseite und die neu hinzugefügte Share-Taste zeichnen den Controller aus.

Xbox Series S macht einen Leistungssprung

Xbox Series S bietet dieselbe Spielerfahrung der nächsten Generation wie Xbox Series X. Eine ähnliche CPU und die identische I/O-Leistung erleichtern es den Entwicklern, bei niedrigerer Auflösung dieselbe Leistung der Xbox Series X zu liefern. Xbox Series S bietet eine vierfach bessere Rechenleistung als Xbox One und ermöglicht mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 Bildern pro Sekunde ein intensives und reaktionsschnelles Gameplay. Unterstützt wird sie dabei durch Hardware-beschleunigtes DirectX Raytracing und Variable Rate Shading. Darüber hinaus verfügt Xbox Series S über einen 512 GB fassenden SSD-Speicher und wird von der Xbox Velocity Architecture angetrieben. Diese bietet mehr als die 40-fache I/O-Bandbreite der Xbox One, was sich in schnelleren Ladezeiten, stabileren Bildwiederholraten und der Möglichkeit auf Quick Resume für mehrere Titel äußert.

Auch die Soundkulisse der Xbox Series S steht ihrem größeren Pendant in nichts nach und bietet Spatial Sound und Dolby Atmos-Unterstützung. Darüber hinaus wird mit der Markteinführung der beiden neuen Konsolen auch die Unterstützung von Dolby Vision über die Streaming-Dienste wie Disney+ und Netflix verfügbar sein. Xbox arbeitet daran, die Unterstützung von Dolby-Vision im kommenden Jahr auch für Spiele anbieten zu können.

Hauptunterschied der beiden Xbox Konsolen

Der Hauptunterschied zwischen Xbox Series X und Xbox Series S liegt in der Auflösung. Aus dem Feedback der Community konnte das Team Xbox entnehmen, dass Gamern die Bildwiederholrate wichtiger ist als die Auflösung. Aus diesem Grund wurde mit Xbox Series S eine Konsole konzipiert, für die man keinen 4K-TV benötigt. Xbox Series S bietet die dreifache GPU-Leistung der Xbox One und wurde für Spiele mit einer Auflösung von 1440p bei 60 Bildern pro Sekunde entwickelt. Die Unterstützung reicht dabei bis hin zu 120 Bildern pro Sekunde. Die AMD RDNA 2-Grafikarchitektur der nächsten Generation erhöht die Effizienz und sorgt in Kombination mit den virtuellen Speichermultiplikatoren dafür, dass die Leistungsfähigkeit der neuen Konsole über die einzelnen Spezifikationen hinausreicht. Darüber hinaus nutzen Xbox Series X und Xbox Series S die gleiche Entwicklungsumgebung sowie die gleichen Tools und Funktionen, wodurch Entwickler ihre Inhalte konsolenübergreifend designen und dabei gleichzeitig auf die einzigartigen Hardware-Vorteile der neuen Konsolen zurückzugreifen.

Im Vergleich: Xbox Series S vs Xbox Series X

Xbox Series X Xbox Series S
CPU 8-Core AMD Zen 2 CPU @ 3.8GHz
3.6GHz w/ SMT Enabled
8-Core AMD Zen 2 CPU @ 3.6GHz
3.4GHz w/ SMT Enabled
Grafikprozessor (GPU) AMD RDNA 2 GPU
52 CUs @ 1.825GHz
AMD RDNA 2 GPU
20 CUs @ 1.565GHz
GPU-Leistung 12.15 TFLOPS 4 TFLOPS
System on a Chip (SoC) Maßgeschneidertes 7nm Enhanced SoC Maßgeschneidertes 7nm Enhanced SoC
RAM 16GB GDDR6 RAM
10GB @ 560 GB/s
6GB @ 336 GB/s
10GB GDDR6 RAM
8GB @ 224GB/s
2GB @ 56GB/s
Leistungsziel 4K @ 60 FPS, bis zu 120 FPS 1440p @ 60 FPS, bis zu 120 FPS
Speicher 1TB PCIe Gen 4 NVME SSD
2.4GB/sek unkomprimiert
4.8GB/sek komprimiert
512GB PCIe Gen 4 NVME SSD
2.4GB/sek unkomprimiert
4.8GB/sek komprimiert
Erweiterbarer Speicher 1TB Erweiterungskarte
(entspricht exakt internem Speicher)
1TB Erweiterungskarte
(entspricht exakt internem Speicher)
Abwärtskompatibilität Tausende abwärtskompatible, digitale Spiele für Xbox One, Xbox 360 und Original Xbox zum Start. Xbox One Gaming-Zubehör ebenfalls kompatibel. Tausende abwärtskompatible, digitale Spiele für Xbox One, Xbox 360 und Original Xbox zum Start. Xbox One Gaming-Zubehör ebenfalls kompatibel.
Disc-Laufwerk 4K UHD Blu-ray Nur Digital
Display-Anschluss HDMI 2.1 HDMI 2.1
UVP 499,99 Euro 299,99 Euro

Etliche Spiele und Abwärtskompatibilität

Sowohl mit Xbox Series X als auch mit Xbox Series S gibt es Tausende von digitalen Titeln konsolenübergreifend – egal, ob es sich dabei um einen Titel für die originale Xbox, Xbox 360, Xbox One oder ein Spiel der nächsten Generation handelt.

Mit dem Xbox Game Pass kann man online gegeneinander spielen, außerdem erhält man auch sofortigen Zugriff auf die digitale Spielebibliothek, die über 100 Spiele umfasst. Dazu zählen unter anderem alle Titel der Xbox Game Studios, die am Tag ihrer Veröffentlichung verfügbar sind. Einen besonderen Bonus bekommen alle Mitglieder des Xbox Game Pass Ultimate und Xbox Game Pass für PC, die mit ihrem Zugang zum Xbox Game Pass direkt noch von einer kostenlosen EA Play-Mitgliedschaft profitieren. Mitglieder des Xbox Game Pass erhalten also parallel Zugang zu mehr als 60 der bekanntesten Spiele aus dem EA-Kosmos wie etwa FIFA 20, Titanfall 2 und Need for Speed Heat und beliebte Klassiker des EA-Franchise wie Battlefield, Mass Effect, Skate und Die Sims.

Darüber hinaus werden die Spiele der nächsten Generation für Xbox Series X und Xbox Series S optimiert. Smart Delivery erkennt, auf welcher Konsolengeneration man gerade spielt und liefert bei unterstützten Titeln automatisch die beste verfügbare Version des Spiels. Wie Xbox Series X unterstützt auch Xbox Series S die externen Speicherkarten von Seagate, die bis zu 1 TB zusätzlichen Speicher bei voller Leistung und Geschwindigkeit in die Velocity Architecture integrieren. Während Xbox-Titel vorangegangener Generationen weiterhin über eine externe USB 3.1-Festplatte gespielt werden, um von der vollen Leistungsfähigkeit der Velocity Architecture zu profitieren, laufen Spiele, die für Xbox Series S und Xbox Series X optimiert sind, ausschließlich über den internen SSD-Speicher oder die externen Speicherkarten von Seagate.

Egal, ob man von Xbox 360 oder Xbox One auf die nächste Konsolengeneration umsteigst oder neu in der Xbox-Familie kommt – mit Xbox Series X und Xbox Series S bekommt man eine der leistungsstärksten und eine der kompaktesten Konsole zu einem erschwinglichen Preis.

„Das gesamte Team von Xbox ist dankbar für seine einzigartige Community und kann es kaum erwarten, mit der Einführung der außergewöhnlichen Konsolen ein neues Kapitel Gaming-Geschichte zu schreiben“, so das Xbox Team.

Xbox Series S Reveal (Video):

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